Mangelnde Studierfähigkeit bei Abiturienten

Seit mehr als einem Jahrzehnt höre ich von meinen Kunden immer wieder, dass sie nicht die ganze Quälerei des Lernens fürs Abitur auf sich genommen haben, um dann nicht zu studieren. Selbst diejenigen, die eine Ausbildung in Erwägung ziehen, werden beeinflusst von Freunden, Klassenkameraden, Familie und vor allem von Lehrern, dass das Studium sozusagen selbstverständlich sei. Die Vorurteile sitzen tief, und daher strömen Abiturienten in Massen an die Hochschulen und Universitäten. Was sagen die Hochschulen dazu?

An meine eigene Schulzeit kann ich mich noch ganz gut erinnern. Präzise ausgedrückt: Mein Erinnerungsvermögen funktioniert in diesem Bereich ganz gut, während die Erinnerungen selbst nicht so toll waren. Es gibt vieles, was ich an unseren Schulen auszusetzen habe, und das wurde in den vergangenen Jahrzehnten nicht besser, sondern noch schlechter. Noch schlechtere Lehrer, die sich aufgrund des Beamtentums alles Mögliche leisten können, ohne dafür belangt zu werden, immer mehr Krankschreibungen und dadurch bedingt Unterrichtsausfälle, liebloser Frontalunterricht, der überhaupt nicht gehirngerecht ist, und der Wechsel zu G8, um nur einiges zu nennen. Nun könnte man mir aufgrund meines eigenen Alters vorwerfen, dass ich zu der Generation gehöre, die stets davon spricht, dass früher alles besser war als heute. Zum Glück lässt sich ja alles messen, und auch andere Menschen, deren Aufgabe es ist, sich mit dieser Thematik zu beschäftigen, kommen zu ganz ähnlichen Ergebnissen.

Es ist noch nicht so lange her, da hatte man, sofern man nicht zu den Hochbegabten gehörte, die eine Klasse überspringen konnten, 13 Schuljahre hinter sich, war mindestens 19 Jahre alt und hatte, was die Jungs anging, noch die Bundeswehr, wahlweise den Zivildienst vor sich. Das heißt, zumindest das männliche Geschlecht entschied sich erst mit etwa 21 Jahren, ob es studiert, und wenn ja, was. Diese drei wertvollen Jahre wurden unserer Jugend genommen. Bei den Mädchen war es zumindest ein Jahr. Und genau diese ein bis drei Jahre Reifeprozess fehlen jetzt. Laut Aussagen des Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz mangelt es den Studienanfängern an wichtigen Grundlagen. Das ist jetzt zumindest für mich keine Überraschung. Es gäbe große Wissenslücken und fehlendes Können, insbesondere in den Fächern, in denen Mathematik die Grundlage ist. Aber auch in anderen Bereichen sind deutliche Mängel erkennbar. So sei es immer schwieriger, die jungen Leute zum Lesen von Büchern zu bringen, wie es in den Literaturwissenschaften der Fall ist. Insbesondere in den vergangenen fünf Jahren sei eine deutliche Verschlechterung eingetreten. Den jungen Leuten mangele es an Konzentrationsfähigkeit und sie seien weniger in der Lage, Faktenwissen in großen Mengen auswendig zu lernen. Den Artikel gibt es hier zu lesen.

Man müsse den Schülern heute mehr zumuten, lautet die Aussage des Präsidenten. Noch mehr? Ich sehe die Dinge etwas differenzierter. Den jungen Menschen wird heute in der Schule schon erheblich mehr zugemutet als uns früher. Meine Schulzeit war absolut entspannt außer einem kurzen Zeitrahmen, in dem ich mich Englisch verweigert hatte und die ersten Schwierigkeiten in Mathe auftauchten. Aber die gesamte Oberstufe bestand gefühlt aus Stricken von Schals und Pullovern und Kaffeetrinken bei Tchibo. Ich war nie im Stress, habe so gut wie nie gelernt, da Auswendiglernen noch nie mein Hobby war, und bin zur mündlichen Abiturprüfung im Sport gar nicht mehr angetreten. Die 0 Punkte waren mir egal, ich habe an dem Tag lieber Geld verdient. Mein Abi habe ich dennoch bestanden, und die Note reichte für mein anschließendes Jura-Studium. Was war damals anders?

Zum einen ist mein Eindruck, dass wir damals alle grundsätzlich entspannter waren. Wir haben uns wenig bis keine Gedanken um die Zukunft gemacht, denn die gehörte uns. Wir wussten, dass wir immer einen Job haben würden, der uns ernährt, mit Studium sowieso. Wir haben uns keine Gedanken um unser Gewicht gemacht und wollten nicht ums Verrecken dünn sein, weil in der Regel zu Hause gekocht wurde und nicht Fertignahrung in die Mikrowelle geschoben wurde, so dass wir normalgewichtig waren. Wir haben uns nicht über Models, Schauspieler und Sänger definiert, sondern waren wir selbst. Wir haben uns nicht über Likes und „soziale Freunde“ definiert, sondern wir hatten echte. Wir haben keine dümmlichen Fotos von uns selbst geschossen und ins Netz gestellt, weil es kein Netz gab. Es gab keine sozialen Medien, denn die sozialen Medien waren wir selbst. Wir haben uns verabredet, und die Verabredung war verbindlich. Wenn wir mit Freund oder Freundin Schluss gemacht haben, dann persönlich, denn es gab keine SMS, hinter der man sein Gesicht verstecken konnte. Wir hatten keine Angst zu telefonieren; wir taten es einfach. Wir waren viel draußen, und wenn wir drinnen waren, so haben wir uns unterhalten oder Diskussionen geführt, aber nicht an Handys herumgespielt oder in den Computer gestarrt. Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Handys, Computer und soziale Medien fressen einen großen Teil unserer Kapazitäten, (zer)stören Freundschaften und Familien und nicht selten die eigene Persönlichkeit. Die Strahlung schädigt unsere Augen, unsere Organe, macht uns zunehmend unfruchtbar (was in der heutigen Welt nicht unbedingt ein Nachteil sein muss…), führt zu Tumoren, greift unser Gehirn an und sorgt für Schlafprobleme und Konzentrationsschwierigkeiten. Wenn junge Menschen einen großen Teil ihres Fokus darauf haben, wie sie auf andere wirken, ob sie dünn (Mädels) oder muskulös (Jungs) genug sind, ob sie cool rüberkommen, genügend Follower auf sinnentleerten Websites haben und nicht genügend geistig und körperlich regenerieren, dann muss man sich nicht wundern, dass nicht mehr die gesamten Kapazitäten vorhanden sind, um die Schule und vor allem ein späteres Studium entspannt zu schaffen.

Wenn ich meine Kunden frage, ob sie gern lesen und gerne schreiben, so liest die Hälfte von ihnen nicht gern und etwa 80 Prozent schreiben nicht gern. Und ich bewege mich mit meiner Beratung eher in der gehobenen Schicht. Ich möchte lieber nicht wissen, wie es in Realschulen und Hauptschulen aussieht. Das ist ein Desaster, denn

Lesen verhindert die Dummheit

Das erklärt auch mangelndes Grundlagenwissen und mangelnde Allgemeinbildung.

Meiner Meinung nach gibt es noch andere Gründe, die es den jungen Menschen heute schwerer machen als uns, ein entspanntes Leben zu haben: schlechte Ernährung, Umweltgifte, kein erholsamer Schlaf, zu viel oder zu wenig Bewegung und Stress. Dazu kommt noch ein wichtiger Faktor: die Generation, die gegen Ende der Neunziger, insbesondere nach 2000 geboren wurde, ist sensitiver, spiritueller, hellfühlender und generell empfindsamer für alles, mit der sie konfrontiert wird. Sie spürt instinktiv, was falsch ist, auch wenn sie es nicht weiß oder benennen kann, was dazu führt, dass sie in der Schule zunehmend abschalten und keine Freude dort erleben. Sie durchschauen die Lehrer schneller und haben die falschen Fuffziger sofort erkannt. Sie leiden viel mehr unter der Strahlenbelastung von Handy und PC, ohne dass es ihnen bewusst ist. Und mit Umweltgiften und schlechtem Essen stören sie Körper, Geist und Seele viel stärker und schneller als das bei unserer Generation der Fall war.

Was kann man tun? Die Anforderungen in der Schule zu erhöhen ist meiner Meinung nach nicht die Lösung, weil viele ohnehin schon in einer Überforderung sind. Den Gedanken, weniger Kinder auf die Gymnasien zu schicken und noch weniger an die Hochschulen, finde ich komplett daneben, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Kinder und Jugendliche einfach nur mehr Zeit brauchen und es nicht verdient haben, verheizt zu werden. Ich hatte einige Jugendliche bei mir, denen man in der Grundschule geraten hatte, auf eine Sonderschule zu gehen, weil sie dem Unterricht nicht folgen könnten. Ein Teil dieser Kinder war hochbegabt, andere hatten eine auditive Wahrnehmungsstörung, waren aber sonst sehr helle. Sie mussten nur in der ersten Reihe sitzen… Wiederum andere benötigten nur ein bisschen mehr Zeit. Geistig minderbemittelt war jedenfalls keiner von ihnen.

Im Grunde bräuchte es ein komplett anderes Schulsystem, aber solange die Amerikaner die Hand auf unserem Bildungssystem und das Kultusministerium unter ihrer Fuchtel haben, wird sich hier nichts ändern, außer dass es mal die eine oder andere private Schule gibt, die andere Wege geht, die man sich aber erstens leisten können muss und zweitens muss man einen Platz bekommen. Hier anzusetzen ist vergebene Liebesmühe, jedenfalls so lange, wie Deutschland noch besetzt ist und wir keine Politiker haben, die eine Revolution im Bildungswesen wollen.

Es gibt einen exzellenten Beitrag von Matthias Langwasser „Staatliche Schulen sind Gefängnisse für Kinder“. Er spricht mir komplett aus dem Herzen. Hier sind einige Zitate von ihm:

Lernen funktioniert dann am besten, wenn es durch Begeisterung und Freude, von innen heraus geschieht. Wir alle haben diese Erfahrung gemacht. Wenn uns etwas wirklich interessiert, dann erfassen und lernen wir es sehr schnell. Wir brennen dafür, machen keine Pausen, vergessen zu essen und zu schlafen und werden wie von selbst quasi Experten in dieser Sache.

Was brauchen Kinder außerdem, um sich optimal zu entwickeln? Freiheit, Zeit, Gemeinschaft, Natur, bedingungslose Liebe, Verständnis, Bewegung, Vielfalt, Wissen um geistige und natürliche Gesetzmäßigkeiten, liebevolle, freilassende Vorbilder, welche klar und konsequent sind.

Unterschiedliche Kinder mit unterschiedlichen Bedürfnissen werden gezwungen, zusammen immer das Gleiche zu lernen, ob sie wollen oder nicht. Wieso maßt der Staat sich an, Menschen dazu zu zwingen, Dinge zu tun, die sie nicht wollen? Das Gelernte ist meistens abstrakt und unpraktisch, es hat mit dem realen Leben nichts zu tun. Es füttert einseitig den Verstand, während Intuition und Kreativität verkümmern. Die Dinge, die wir im Leben wirklich brauchen, werden nicht unterrichtet: Gemeinschaft zu leben, die Erde zu achten, zu meditieren, die spirituellen Gesetze anzuwenden, sich gesund zu ernähren, sich ein Haus zu bauen, Geräte zu reparieren, Obst und Gemüse anzubauen, extrem schnelles Lesen zu lernen, den eigenen Weg zu finden, achtsam zu kommunizieren, selbst gesteckte Ziele zu erreichen und so vieles mehr.

Deutschland und Schweden sind die einzigen Länder weltweit, wo ein Schulzwang besteht und das Unterrichten zu Hause verboten ist. Das geht so weit, dass Eltern inhaftiert werden und die Kinder den Eltern weggenommen werden, wenn der Schulzwang nicht befolgt wird. Dieses Kennzeichen einer Diktatur sollte umgehend aufgehoben werden und Kinder sollten selbst entscheiden dürfen, wo und wie sie lernen wollen. Unser sehr enges und normiertes Schulsystem führt dazu, dass die Kinder ihr volles Potential nicht entfalten können.

Den gesamten Artikel finden Sie hier.

Daher ist jeder Einzelne und jede Familie in der Verantwortung, aus den Gegebenheiten das Bestmögliche zu machen. Aus Deutschland auszuwandern ist übrigens keine der schlechtesten Ideen. Man braucht nur Idealismus und kreative Ideen, um uns und unsere Kinder dem geistigen Gefängnis zu entziehen.

Das sind meine Tipps, falls es Ihre Kinder immerhin durch die Schule geschafft haben:

Lasst Euch Zeit!
Zunächst mal rate ich ganz grundsätzlich dazu, nach dem Abitur nicht gleich ins Studium zu gehen. Ein soziales oder ökologisches Jahr im Ausland (und nicht bei Muttern wohnen bleiben aus Feigheit oder Bequemlichkeit) oder Work and Travel sind hervorragend dazu geeignet, die Persönlichkeit des Einzelnen zu stärken. Ebenfalls macht in vielen Fällen eine Ausbildung vor dem Studium Sinn. Abiturienten können ohnehin verkürzen, entweder um ein halbes oder ein ganzes Jahr. Das ist keine verlorene, sondern eine gewonnene Zeit, weil Ihr hier vieles lernt, was Ihr im Studium nie lernt und Ihr einen großen Vorteil gegenüber der Konkurrenz später habt, die nur studiert hat.

Ernährt Euch gut!
Ich will hier keine Diskussion anfangen über vegetarische oder vegane Ernährung. Das sollte jeder für sich entscheiden und vor allem fühlen, ob ihm tierische Produkte gut tun oder nicht. Ich möchte an der Stelle nur erwähnen, dass sich sehr, sehr viele Veganer und auch Vegetarier grauenhaft ernähren. Das Weglassen von tierischen Produkten impliziert nicht automatisch gesundes Essen oder Gesundheit. Pommes sind auch vegan…

Viel wichtiger ist, dass Ihr Frisches esst und zwar so unbelastet wie irgend möglich. Das heißt ausschließlich bio. Es gibt keinen vernünftigen Grund, sich sein Essen zu vergiften, nur damit es besser aussieht oder zu bestimmten Zeiten reif ist. Und nein! Bio ist nicht teuer! Das ist echt ein Ammenmärchen. Das hat Rosa Wolff in ihrem Buch „Arm aber bio“ und dem darauffolgenden Kochbuch hinreichend nachgewiesen. Selbst Hartz IV-Empfänger können sich grundsätzlich biologisch ernähren. Man muss dann halt kochen. Dafür gibt es Bücher oder Koch-Channels im Internet, die sehr gut sind. Das schafft auch der Dümmste!

Do‘s:
gefiltertes Wasser, große Mengen Gemüse, etwas Obst, Eier und Fleisch aus Freiland- bzw. Weidehaltung, Wild, wenig Fisch und Meeresfrüchte wegen der Quecksilber- und radioaktiven Belastung, Nüsse, Samen, Kerne, Sprossen, Wildreis, Quinoa.

Dont‘s:
Softdrinks, Säfte, ungefiltertes Wasser, Alkohol, Kuhmilch, Fastfood, alle Produkte, die Folsäure enthalten (also sämtliche Fertigprodukte), Tiefgekühltes und Verpacktes, Kaltverzehrtes Frühstücksgetreide (Müsli), noch besser: gar kein Getreide. Granola, Pommes, Snacks, Energieriegel, Süßigkeiten, Eiscreme, Gluten und alles, was irgendwie mit Soja zu tun hat, wie Tofu und derlei Dinge.

Soja ist ein krankmachendes Kunstprodukt und erhöht unerwünscht die Östrogenproduktion beiderlei Geschlechter. Ich bastele mir ja auch nicht aus Hackfleisch etwas Salatblattähnliches. Wer Veganer oder Vegetarier ist und Tofu zu sich nimmt als Fleischersatz, der ist vom Gedanken daran, Fleisch zu essen, noch nicht weggekommen. Einfach mal über diesen Irrsinn nachdenken….

Beim Kochen Dunstabzugshaube einschalten, da Ölrauch giftig ist. Nur Kochen oder Braten mit Ölen, die einen hohen Rauchpunkt haben. Am besten ist Ghee oder Kokosöl. Alle anderen Öle dürfen nur kalt verwendet werden.

Diese Art der Ernährung hält Eure Gene sauber, sorgt für Fitness, Gesundheit und einen klaren Kopf und für bessere Konzentration.

Entgiftet!
Mein Lieblingsthema… Wir alle nehmen über die Nahrung, über die Luft, Putzmittel und Kosmetik so viele Gifte auf, die sich kumulieren, und niemand kann mit Sicherheit sagen, was die Kombination dieser unterschiedlichen Belastungen mit uns anrichtet. Daher gilt es zum einen, den Kontakt mit diesen Stoffen so weit wie möglich zu meiden. Hierzu zählen:

Plastik und Kunststoffe in Verbindung mit Nahrung. Tupperware sollte aus dem Haushalt verschwinden. Edelstahl, Glas oder Ton sind die Alternativen.
Antihaftbeschichtete Pfannen und anderes Kochgeschirr. Besser: bei niedrigere Temperatur braten, Pfanne vom Herd nehmen und etwas warten bevor man wendet. Klappt hervorragend.
Raumsprays und Duftstoffe, die künstlich sind (fast alle)
Pestizide, Insektizide, Herbizide (definitiv auf allem, was nicht bio ist)
sämtliche Kosmetik, die nicht biozertifiziert ist (hier schmiert man sich das Gift gleich auf die Haut und es gelangt noch schneller in den Blutkreislauf.

Im Gegensatz zur passiven Entgiftung durch Vermeidung gibt es auch die aktive Entgiftung. Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten, die ich gern miteinander kombiniere oder nacheinander mache. Das ist einmal ein Entgiftungssmoothie, den ich grundsätzlich in den Sommermonaten trinke, wenn ich den Stangensellerie aus meinem eigenen Garten ernten kann. Ich nehme hierzu meist eine Mango und eine Banane sowie eine Stange Sellerie, den man nicht schmeckt, weil das Obst süß ist. Hinzu kommt eine Handvoll wilde und eingefrorene Heidelbeeren. Meines Wissens gibt es die nur bei EDEKA, die diese aus Kanada importieren. Wichtig ist, dass sie wild sind, also nicht bio, denn Bioware sind Kulturheidelbeeren, die bei weitem nicht die Wirkung haben wie die wilden. Den Mixer fülle ich nun mit gefiltertem Wasser so weit, bis das Obst so gerade bedeckt ist, und dann mixen. Wenn nur noch ein Glas im Mixer drin ist, kommen folgende Zutaten hinzu: Spirulina aus Hawaii (nur im Internet), Lappentang / Dulse als Flocken (nur im Internet) sowie GerstengrasSAFTpulver (auch nur im Internet). Kein Gerstengraspulver, das es in jedem Bioladen oder Drogeriegeschäft gibt. Das ist etwas anderes und hat eine andere Wirkung. Wer mag, kann noch Koriander dazu tun. Mixen und trinken! Diese Stoffe entziehen dem Körper Leicht- und Schwermetalle wie Aluminium, Quecksilber, Blei und anderes Zeug, das nicht in einen menschlichen Organismus gehört und uns krank macht. Insbesondere werden Gifte aus dem Gehirn ausgeleitet.

Zusätzlich entgifte ich mit Glutathione. Das ist ein körpereigener Stoff, den ich allerdings nicht zuführe über Infusionen oder andere Mittel. Vielmehr erhöhe ich die Eigenproduktion um bis zu 300 Prozent mit den Pflastern von Lifewave. Lifewave.com/sterntaler11

Das ist die stärkste Entgiftungsmöglichkeit überhaupt. Hier gibt es zwei Programme, die man durchführen kann, entweder nur eines von beiden oder beide hintereinander. Wer dazu mehr wissen möchte, der kann mich jederzeit kontaktieren.

Sorgt für gute Schlafqualität!
Der Schlaf vor Mitternacht ist wertvoll, und eine gute Schlafenszeit ist gegen halb elf am Abend. Etwa drei Stunden vor dem Zubettgehen sollte man nichts mehr essen, nach 14:00 Uhr kein Koffein mehr trinken oder noch besser: ganz darauf verzichten. Spätestens eine Stunde vor dem Zubettgehen sollten alle elektronischen Geräte ausgeschaltet sein. Das gilt insbesondere für Handy und PC, weil deren Strahlung sehr belastend ist.

Jegliches Licht sollte ausgeschaltet sein, und auch von draußen sollte kein Licht hereinscheinen. Auch nicht das Licht von Straßenlaternen. Jeder kleinste Lichtschein ruiniert den tiefen Schlaf. Auch Schnarchen verschlechtert die Schlafqualität, ebenso Alkohol. Und wenn es geht mit offenem Fenster schlafen. Für diejenigen, die jetzt abwinken mit dem Argument, sie können ja schlafen und haben keine Schlafstörungen: Es geht hier um die Schlafqualität, die dafür sorgt, dass Ihr geistig auf der Höhe seid!

Baut Stress ab!
Die beste Möglichkeit, Stress abzubauen, ist zunächst mal alle Menschen zu meiden, die herumstressen. Das können auch Freunde und Eltern sein. Man kann seinen Freunden sehr wohl erklären, dass Stress nicht guttut. Ich sage mir immer, es gibt keine Probleme, es gibt nur Situationen. Und so gut wie alles lässt sich lösen. Und wenn es sich nicht lösen lässt, dann soll es einfach so sein. Wenn Eure Eltern herum stressen (Mütter tun das mit Vorliebe), dann erklärt ihnen, dass ihre bisherige Strategie nicht funktioniert hat, und dass es kein Zeichen von Cleverness ist, eine Strategie beizubehalten, die bisher nicht funktioniert hat.

Ein Zitat, das Albert Einstein zugeschrieben wird (und wenn es nicht von ihm ist, ist es dennoch genial): „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Was könnt Ihr selbst konkret tun, um Euren eigenen Stress loszuwerden und Eure Resilienz, also die psychische Belastbarkeit, zu erhöhen?

Richtig atmen!
Da Atmen ein Automatismus unseres Körpers ist und unbewusst geschieht, halten die Menschen es für selbstverständlich, dass wir atmen und machen sich keinerlei Gedanken darüber, was Atmen überhaupt bedeutet. Hierzu sind ganze Bücher erschienen. Fakt ist: Die Masse der Menschen atmet unbewusst und damit nicht hinreichend für Körper, Geist und Seele. Sie werden am Leben gehalten, aber mehr auch nicht. Bewusstes Atmen hingegen ist etwas völlig anderes und kann sogar körperliche Symptome beheben, von den seelischen Auswirkungen ganz zu schweigen. Richtiges Atmen geschieht so: Sie atmen tief in Ihren Bauch ein, der sich dabei nach vorne wölbt und beim ausatmen wieder flach wird. Das Ausatmen sollte dabei doppelt bis dreifach so lange dauern wie das Einatmen.

Mit dem Atem können wir den Einfluss negativer Emotionen auf Körper und Geist beruhigen. Damit verändern Sie nicht die Idioten um sich herum, aber Sie verändern Ihre Reaktion auf diese Idioten. Die Idioten sind nicht weg, aber deren Einfluss auf Ihr Wohlbefinden. Drei Atemzüge lang in sich hineinspüren und Sie können jedes Problem einfacher angehen.

Sie können durch das Atmen auch Ihre Realität noch anders kreieren, indem Sie sich beim Einatmen etwas vorstellen, was Sie sich wünschen und beim Ausatmen das vorstellen, was nicht Teil Ihres Lebens sein sollte.

Meditation
Durch Meditation lässt sich das Ganze noch verstärken, denn Meditation verändert Ihre Gehirnstruktur. Wissenswertes hierzu finden Sie auf meinem Blog.

Rausgehen in die Natur
Ich meine damit achtsam in die Natur gehen, am besten in den Wald, und nicht mit dem Mountainbike wie ein Irrer umherrasen und den Boden zerstören. Japan führte Shinrin-yoku (auf Deutsch Waldluftbad) schon Anfang der achtziger Jahre ein und förderte ein millionenschweres Forschungsprogramm, um die medizinische Wirkung des Waldbadens nachzuweisen. Vor zwölf Jahren eröffnete dann das erste Zentrum für „Waldtherapie“, und japanische Universitäten bieten inzwischen eine fachärztliche Spezialisierung in „Waldmedizin“ an.

In mehreren Studien hat der japanische Forscher Li gemeinsam mit japanischen und koreanischen Kollegen gezeigt, dass schon ein kurzer entspannter Spaziergang durch den Wald einen Einfluss auf unsere Gesundheit hat. Im Wald steige die Zahl der Killerzellen, und das Immunsystem verbessere sich, schreiben die Wissenschaftler. Blutdruck, Kortisol und Puls würden sinken – „schon nach einer Stunde im Wald“.

In einer Studie an einem schwedischen Krankenhaus wurden auf einer Intensivstation unterschiedliche Bilder aufgehängt und man verglich die Genesungsgeschichte von 160 herzkranken Patienten. Diejenigen, die auf das Foto von einem licht bewaldeten Flussufer geblickt hatten, erholten sich schneller und brauchten weniger Medikamente als diejenigen Patienten mit abstrakter Malerei oder gar keinen Bildern vor Augen.

Die Atmosphäre des Waldes, das gedämpfte Licht, die Stille, die Anwesenheit von Wasser lassen uns zur Ruhe kommen. Wir fühlen uns weniger gestresst. Wir erholen uns, schlafen besser. Der Wald wirkt entschleunigend, die frische, kühle Luft stärkt und vitalisiert.

Der japanische Waldforscher Qing Li weist in seinen Arbeiten den Botenstoffen der Bäume eine zentrale Bedeutung zu. Er hat dafür die Wirkung von Terpenen erforscht. Terpene sind Phytonzide und dienen bei Pflanzen der Kommunikation und der Feindabwehr, etwa um schädliche Insekten abzuschrecken. In einem Versuch ließ er Freiwillige in einem Hotel übernachten. Während sie schliefen, atmeten sie eine mit Terpenen angereicherte Luft ein. Am nächsten Tag untersuchten Ärzte, die wie die Probanden nicht wussten, um was es in der Studie geht, das Blut der Probanden und stellten fest: Die Zahl ihrer Killerzellen war deutlich angestiegen. Li: „Wer einen Tag im Wald verbringt, hat sieben Tage lang mehr natürliche Killerzellen im Blut.“

Achtsamkeit
Zu guter Letzt (obwohl es sicher noch mehr gibt, was wir tun können, um belastbarer und auch reifer im Kopf zu werden) kommen wir zum Thema Achtsamkeit. Dieser Begriff ist so ausgelutscht wie Work-Life-Balance, zukunftsorientiert oder branchenoptimiert. Gähn…

Daher möchte ich an dieser Stelle einen Rechtsanwalt und Autoren zitieren, der einen fantastischen Krimi geschrieben und ihn mit Achtsamkeit verbunden hat. Geht das? Und wie das geht! Das Buch heißt „Achtsam morden“ und ist jedem zu empfehlen, der entweder Krimis liebt oder schwarzen, skurrilen Humor oder sich mehr mit dem Thema Achtsamkeit auseinander setzen möchte. Ich habe noch nie so viel gelacht beim Lesen eines Buches.

Hier ein paar Beispiele von ihm zu Ihren Problemlösungen. Er möge mir verzeihen, dass ich ihn so ausgiebig zitiere, aber vielleicht sorgt das ja für einen regen Verkauf seines Buches und führt zu Ihrer Erheiterung.

„Wenn Sie vor einer Tür stehen und warten, stehen Sie vor einer Tür und warten.
Wenn Sie mit Ihrer Frau streiten, streiten Sie mit Ihrer Frau.
Das ist Achtsamkeit.
Wenn Sie vor einer Tür stehen und warten und die Wartezeit dazu nutzen, sich in Gedanken zusätzlich mit Ihrer Frau zu streiten – dann ist das nicht Achtsamkeit. Dann ist das einfach nur blöde.“

„Achtsamkeit ist die Erreichbarkeit Ihrer Bedürfnisse. Die Zeit, die Sie für andere erreichbar sind, steht dieser Achtsamkeit entgegen. Ihr Handy und Ihren Computer bewusst auszuschalten ist ein schöner Zwischenschritt. Ihr Ziel sollte aber sein, Ihr Handy und Ihren Computer nur noch bewusst einzuschalten.“

„Ein Mensch, der dauernd tut, was er will, ist nicht frei. Allein die Vorstellung, dauernd etwas tun zu müssen, hält gefangen. Nur ein Mensch, der einfach mal nicht tut, was er nicht will, ist frei.“

„Die Annahme, dass man dauernd etwas tun muss, ist der Hauptgrund für den Stress, den Sie empfinden. Sie dürfen einfach mal nichts tun. Sie dürfen einfach mal nicht denken, wenn Sie nicht denken wollen. Erst dann sind Sie wirklich frei.“

„Zielsetzungen
Achtsamkeit ist das Anerkennen von Teilerfolgen. Wer nach 100 Prozent strebt, wird selbst beim Erreichen von 90 Prozent dieses Ergebnisses zu 100 Prozent an seinen Ansprüchen scheitern. Wer nur nach 80 Prozent strebt, wird beim Erreichen von 90 Prozent zu 100 Prozent Erfolg haben.“

„Aktionismus
Natürlich können Sie am Gras ziehen, damit es schneller wächst. Sie können aber auch Ihren Kopf auf das Gras legen, während es wächst. Nichts davon wird das Wachsen des Grases beeinflussen. Aber nur bei einer der Alternativen sind Sie ausgeruht, wenn es darum geht, das Gras später zu mähen.“

„Zeitdruck
Zeit ist relativ. Wie wir Zeit wahrnehmen, ist abhängig von unserer subjektiven Einschätzung der Situation, in der wir uns befinden. Das Empfinden von Zeitdruck ist somit nichts anderes als der Ausdruck von Anspannung.“

„Wohlwollen
Wenn wir Dinge beobachten, ohne sie zu bewerten, können wir ihnen das Negative nehmen. Wenn wir hingegen Dingen, die wir beobachten, etwas Wohlwollendes unterstellen, können wir sie sogar in etwas Positives wenden.“

„Stellen Sie sich vor, alle Menschen würden es gut mit Ihnen meinen. Ihre Arbeitskollegen, Ihre Chefs, Ihre Familie. Alle Menschen um Sie herum. Auch das Schicksal selbst will sie fördern, so gut es kann, Jetzt blicken Sie nach innen und schauen Sie, was sich verändert, wenn Sie Ihre Achtsamkeit auf das Wohlwollen Ihrer Umgebung ausrichten.“

„Zeitinseln
Um in dem Meer aus Ansprüchen, denen Sie gerecht werden sollen, nicht zu ertrinken, schaffen Sie sich Ihre eigenen Zeitinseln. Geschützte Räume, in denen Sie ganz bewusst nur das tun, was Ihnen gut tut. Hier gibt es kein „Ich muss“. Hier gibt es nur „Ich bin“. Eine Zeitinsel ist kein Ort, sondern ein Zeitraum. Das kann eine Minute oder ein ganzes Wochenende sein. In jedem Fall ist es ein Zeitraum, der nur Ihnen gehört, der von Ihnen definiert wird und der von Ihnen geschützt wird. Wie der nach einem Schiffbruch Gestrandete finden Sie hier Ruhe, Nahrung und Energie. Sie bestimmen, wann Sie die Zeitinsel betreten. Sie bestimmen, wann Sie die Zeitinsel verlassen. Sie verteidigen Ihre Zeitinsel gegen jeden Eindringling. Und Sie wissen immer, dass es die Zeitinsel für Sie gibt.“

„Zeitinsel ist das, was die älteren Generationen noch als Feierabend oder Wochenende bezeichneten. Die jüngere Generation hat das gegen ein Smartphone eingetauscht mit permanenter Erreichbarkeit und ohne jegliche Achtsamkeit.“

Ich wünsche Ihnen allen viel Erfolg beim Umsetzen.

Bildnachweis: © Gerd Altmann – Pixabay

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