Wie kreiere ich mir meine Realität?

In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Bücher, die vom Wünschen handeln, unglaublich stark zugenommen. Immer mehr Autoren beschäftigen sich mit diesem Thema, egal, ob die Bücher „Bestellung beim Universum“, „Erfolgreich wünschen“ oder „The secret“ heißen. Viele Menschen belächeln das, aber ich stelle auch fest, dass sich immer mehr Menschen dafür interessieren und es sogar im Alltag anwenden. Aber funktioniert es wirklich? Und wenn ja, wie leicht oder schwer ist es zu erlernen? Und bekommt man alle Wünsche erfüllt? Ich selbst beschäftige mich mit diesem Thema seit über 15 Jahren, aber ich nenne es ganz bewusst nicht „wünschen“, weil ich das als irreführend empfinde, sondern „bewusstes kreieren“. Und davon handelt dieser Artikel.

Eines vorweg: Wir kreieren immer unsere Realität. Ob wir uns nun dessen bewusst sind, oder nicht. Ob wir das glauben, oder nicht. Wir kreieren jede Sekunde unseres Lebens. Aber wir alle kreieren nicht immer bewusst und viele von uns kreieren nur unbewusst, weil sie den Gedanken des eigenen Kreierens ablehnen oder noch nie davon gehört haben.

Wenn Ihr Leben in jeder Hinsicht erfüllend und angenehm ist, dann brauchen Sie nicht weiterzulesen. Wenn es jedoch etwas gibt, dass Sie verbessert oder verändert haben möchten – zum Beispiel etwas, das Sie gern erreichen möchten, oder etwas, das Sie aus Ihrem Leben verbannen wollen – oder wenn Sie für schlechtere Zeiten „gewappnet sein wollen“, dann wird das Kommende für Sie wichtig sein.

Auch ich hatte mich mit diesem Thema nicht beschäftigt, bis ich nach meinem schweren Autounfall 2004 längere Zeit im Klinikum Großhadern lag, wo ich von den Unfallchirurgen wieder zusammen geflickt wurde. Da mir anfangs jede Bewegung unfassbare Schmerzen verursacht hatte, blieb mir als einzige Beschäftigung das Lesen im Bett. Selbst das tat weh, aber wenn man wochenlang nur an die Decke starrt, wird man davon auch nicht gesünder…

Einer meiner Besucher brachte mir eines der zahlreichen Bücher von Doreen Virtue mit, einer amerikanischen Psychologin, die hellsichtig ist und die Geistwesen um uns herum sieht – „Die Heilkraft der Engel“. Das war mein Einstieg. Ich war zwar am Anfang etwas skeptisch, aber ich besitze immer noch genügend Offenheit und zum Glück nur wenig Ignoranz, so dass ich mich auf das Buch gut einlassen konnte. Das erste, was ich hier lernte, war mir einen Parkplatz zu bestellen. Das mag man belächeln, aber für mich war das lebensnotwendig, denn ich musste nachdem ich die Klink verlassen hatte, mindestens dreimal die Woche zu irgendwelchen Ärzten und Therapeuten, die sich alle in der Sendlinger Straße in München befanden. Eine Straße, in die jeder Mensch, der noch halbwegs bei Trost ist, gar nicht reinfährt, weil dort zu parken ungefähr so schwer ist wie 5 Richtige im Lotto zu gewinnen. Da es mir aufgrund von Panikattacken nicht möglich war, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dort hinzufahren und auch Taxifahrten einem Horror gleichkamen, musste ich selbst fahren. Ich bekam jedes Mal einen Parkplatz, meistens sogar direkt vor der Tür. Diese positive Erfahrung sorgte dafür, dass ich mutiger wurde und meine Wünsche „größer“. Auch das funktionierte meist einwandfrei, aber nicht zu hundert Prozent. Diese Differenz trieb mich an, mich diesem Thema noch viel intensiver zu widmen als bisher und ich machte phantastische Erfahrungen, die ich Ihnen nun weiter geben möchte.

Es ist zwar nicht notwendig zu wissen, dass es keine feste Materie im Universum gibt, aber es ist hilfreich, weil man sich die Zusammenhänge schneller erschließt. Wer meinen Artikel über die Medizin kennt, hat dort gelesen, dass Quantenphysiker längst bewiesen haben, dass es keine feste Materie gibt, während die Mainstream-„Wissenschaft“ das zu ignorieren scheint und nach wie vor behauptet, feste Materie bestehe aus Atomen. Nun, nach Erkenntnis der Quantenphysiker bestehen Atome aber zu 99,99999 Prozent aus leerem Raum, der winzige Rest konstituiert sich aus Energie. Alles und alle bestehen also aus „nichts“ und etwas Energie. Ich drücke das jetzt vereinfacht aus, damit man sich das besser vorstellen kann: Wenn wir durch die Wand nicht durchlaufen können, sondern dagegen prallen, hat das nichts damit zu tun, dass das feste Materie sei, sondern es handelt sich bei der Wand wie bei allem anderen, was wir „sehen“, um einen energetischen Widerstand, denn alles ist Energie. Wenn alles Energie ist, ist auch alles mit allem verbunden, weil sich die Energiewellen überall hin ausbreiten. Wenn alles mit allem verbunden ist, können wir nichts tun, was nicht irgendwo einen energetischen Abdruck hinterlässt.

Wir leben in einem Universum aus Schwingungen wie schon Einstein feststellte. Schaut man sich die winzigsten dieser Quantenteilchen an, zeigt es sich, dass sie einer Quelle entstammen, die so schnell schwingt, dass die Gesetze der alltäglichen, endlichen Welt aufgehoben zu sein scheinen. Diese Energie wird Ursprungsenergie genannt. Alle Wesen und Dinge, Sie und ich, entstammen dieser Ur-Schwingung. Dass wir diesen Ursprung verlassen haben, um uns zu Körper, Geist und Ego zu materialisieren, führte uns in unsere jetzige Welt voller Probleme, Krankheiten, Mangel und Furcht.

Wir sind ewiges Bewusstsein und unser wahrer Ursprung ist eine Quelle von Liebe und Wohlbefinden. Wenn wir uns im Einklang mit dieser friedvollen, liebevollen Energie befinden, erlangen wir unsere ursprüngliche Macht und damit die Möglichkeit, alle unsere Wünsche zu erfüllen: Gesundheit zu erlangen, Fülle anzuziehen, wo bislang Mangel herrschte, und durch göttliche Führung zur rechten Zeit den richtigen Menschen zu begegnen und die richtigen Hinweise zu erhalten. Anita Moorjani hat aufgrund ihrer eigenen Nahtoderfahrung darüber ein herausragendes Buch geschrieben, auf das ich später zu sprechen komme.

Alles, was Sie fühlen, denken, sagen und tun, hinterlässt einen energetischen Abdruck.

Das ist enorm wichtig zu wissen und sich zu merken, denn Sie müssen kontrollieren, was Sie fühlen, denken, sagen und tun im Hinblick darauf, ob das, was Sie fühlen, denken, sagen und tun das ist, was Sie tatsächlich in Ihrem Leben haben wollen. Wenn Sie Veränderungen in Ihrem Leben haben wollen, können Sie nicht erwarten, dass diese eintreten, wenn Sie Ihr Verhalten, das für die unerwünschte Situation gesorgt hat, nicht ändern. Diese Welt wird durch die göttliche Ur-Kraft erschaffen, die möchte, dass Sie sich wieder mit ihr verbinden und ein glückliches Leben in Freude führen. Wenn Sie Verbundenheit mit der Ur-Kraft zulassen, fühlen Sie sich gut. Und je weniger von dieser Verbundenheit Sie zulassen, umso schlechter fühlen Sie sich.

Das Kreieren an sich ist ganz einfach, man braucht dafür weder viel Intelligenz noch einen Universitätsabschluss (letzteres ist sogar eher hinderlich aufgrund der Weitergabe fehlerhafter Grundlagen und der Indoktrinierung…), denn jeder einzelne von uns kreiert unaufhörlich. Aber wir wollen jetzt ja lernen, wie wir uns bewusst das in unser Leben holen, was wir auch wirklich wollen.

Hier sind die Grundsätze:

  1. Regel: Wenn Sie sich etwas wünschen, stellen Sie sich das so vor wie eine Bestellung bei einem Versand. Wenn Sie ein Buch bestellen, egal ob im Internet oder im Buchhandel, dann sagen Sie, welches Buch Sie wollen, und Sie wissen, in ein paar Tagen wird es geliefert und Sie werden es in den Händen halten. Hier werden Sie ja auch nicht zweifeln oder sich überlegen, ob das Buch auch wirklich ankommt. Sie werden nicht mehrfach nachfragen, ob es bereits schon an Sie raus ist, sondern Sie vertrauen darauf, dass es kommt. Genauso handhaben Sie das mit Ihrem Wunsch. Sie können sogar eine bestimmte Frist setzen. Im Grunde ganz einfach.
  2. Regel: Ihre Formulierung ist wichtig, denn das Universum kennt kein „kein“ oder „nicht“. Sie müssen also immer positiv formulieren und ohne Verneinung auskommen. Ein Beispiel: Sie haben nachmittags um 17:00 Uhr in meiner Berufsberatung in Freising ein Abschlussgespräch und fahren mit dem Auto. Wenn Sie nun denken (oder sagen): „Oh je, um die Uhrzeit, da ist doch immer Stau auf dem Mittleren Ring. Hoffentlich kommen wir nicht zu spät“, dann haben Sie hier den Stau, den Sie nicht wollen, und das zu spät kommen ebenfalls mit drin, und schon kreieren Sie sich das, was Sie auf jeden Fall nicht haben wollen! Formulieren Sie Ihren Gedanken oder Ihre Worte also positiv. Zum Beispiel: „Die Strecke wird für uns bestimmt frei sein, so dass wir ausreichend Zeit haben und pünktlich ankommen.“
    Mal ganz abgesehen davon, dass hier ganz klar ist, was Sie wollen, spüren Sie mal bei beiden Sätzen in sich hinein. Im ersten Fall verspürt man bereits einen inneren Druck, im zweiten Fall wirkt man innerlich entspannt.
  3. Regel: Beschreiben Sie möglichst genau, was Sie wollen. Ein eigenes Beispiel: Als vor vielen Jahren klar war, dass ich aus meiner geliebten Wohnung in Solln ausziehen muss, weil dort jede Nacht mein Schlaf gestört wurde, brauchte ich eine neue Bleibe. Ich bestellte mir folgende Wohnung: drei Zimmer in Solln, ganz oben im Haus im letzten Stockwerk mit hoher Decke (ich wollte keine Schräge), in ruhiger Wohnlage mit ruhigen Nachbarn, mit Blick ins Grüne und Dachterrasse für maximal 1.100 Euro warm mit nettem Vermieter, der selbst vermietet oder den Makler selbst bezahlt und der meinen Hund akzeptiert. Zusätzlich bestellte ich mir einen Nachmieter, der meine alte Wohnung zu einem bestimmten Zeitpunkt nahm (damit ich nicht doppelt Miete zahlen musste) und der das Streichen auch noch selbst übernahm.Jeder, dem ich das erzählte, schüttelte den Kopf und meinte, das bekäme ich nie. Schon gar nicht zu so einem für München geradezu lächerlichen Preis. Komplett unrealistisch. Ich brauchte keine drei Wochen zu warten, da wurde mir genauso eine Wohnung angeboten, von einer der besten Vermieterinnen, die man sich als Mieter nur wünschen kann. Witziger weise habe ich sogar noch gezögert, weil ich eine andere Lage wollte. Aber ich hatte nur „Solln“ bestellt, und Solln wurde geliefert. 🙂
    Diese Vermieterin wollte wohl auch nur mich, denn sie hielt alle anderen Interessenten eine Woche lang hin, bis ich zusagte. Ich habe mich dort wirklich wohl gefühlt, es war ein echtes Zuhause für mich und für meinen Hund, und wir wohnten sechs Jahre dort. Ich muss jetzt nicht auch noch erwähnen, dass ich auch genau den Nachmieter bekommen habe, den ich mir wünschte? 🙂
  4. Regel: Von zentraler Bedeutung ist, dass man fest an die Lieferung seiner Bestellung glaubt und keine Zweifel aufkommen lässt. Eine innere Ruhe und Gelassenheit und auch eine fast schon kindliche Freude sind ein echter Garant für perfekte Lieferungen. Daher sollte man beim Bestellen eine positive und förderliche innere Grundeinstellung haben. Zweifel und schlechte Energie machen Bestellungen leicht zunichte.
  5. Regel: Es reicht daher völlig aus, nur einmal zu wünschen. Sie bestellen ja ein Buch auch nicht viermal hintereinander in der Angst, dass die erste Bestellung nicht eintrifft. Wenn ich größere Bestellungen habe, wie meine Wohnung, mache ich das Schriftlich. Ich schreibe meine Wünsche auf ein Blatt Papier und tue dieses dann zur Seite und widme mich danach meinem Alltagsgeschäft in dem Bewusstsein, dass die Bestellung ohnehin ausgeführt wird.

Im Großen und Ganzen war es das auch schon. So einfach kann das sein. Nun gibt es aber einige Fallstricke, die beachtet werden müssen. Wir beschäftigen uns daher jetzt intensiver mit den Gründen, warum Bestellungen nicht ankommen.

Ein Hauptgrund dafür, dass Bestellungen nicht geliefert werden, ist, dass wir etwas zu sehr wollen. Wie ich in Punkt vier bereits erwähnt habe, ist eine innere Gelassenheit und Freude sehr hilfreich. Ein energisches, unentspanntes und unbedingtes Wünschen, wie ich es von vielen Menschen kenne, vor allem wenn es um Geld oder den Beruf geht, ist kontraproduktiv. Sehr laienhaft ausgedrückt, könnte man es so formulieren: „Das Universum mag keinen Druck“. Diesen Satz kann man sich gut merken. So wie Sie es nicht mögen, wenn Ihre Eltern, Kinder, Kollegen oder Vorgesetzte Druck auf Sie ausüben, so wenig mag es auch das „große Ganze“. Dieser Druck signalisiert auch klar, dass das Vertrauen in das Universum fehlt, dass es weiß, was gut für mich ist. Ich muss dem Universum auch einen gewissen Handlungsspielraum lassen.

Wenn ich etwas ganz unbedingt wünsche, ist das ein Zeichen dafür, dass ich die andere Möglichkeit ablehne. Ablehnung ist aber eines der mächtigsten Kräfte im Universum. Das, was ich ablehne, ziehe ich in mein Leben. Vielleicht erkenne ich den Zusammenhang nicht sofort, aber auf irgendeiner Ebene meines Lebens wird das, was ich ablehne, Einzug in mein Leben halten. Die Schöpfung drängt immer ins Gleichgewicht. Wo etwas zu viel ist, fließt es dorthin, wo zu wenig ist. Beim Geld hat man allerdings den Eindruck, dass da, wo ohnehin schon viel ist, immer noch mehr hinfließt. Der Eindruck trügt auch nicht, aber auch das hat nachvollziehbar Gründe, die keineswegs unlösbar sind. Das Universum strebt immer nach Ausgleich, nicht nur im sichtbaren Bereich, sondern auch auf der geistigen, unsichtbaren Ebene. Damit sich ein Wunsch im Außen manifestieren kann, muss im Inneren hierzu die Basis gelegt worden sein. Nimmt der Wunsch im Außen keine Gestalt an, dann stockt auch etwas in meinem Inneren. Solange ich Widerstände habe, bewusst oder unbewusst, wird sich mein Wunsch nur schwer erfüllen lassen. Die wunderbare Bärbel Mohr hat mal den Satz geprägt:

„Die größte Fähigkeit zur Veränderung resultiert aus der vollkommenen Akzeptanz des Ist-Zustandes.“

Ein weiterer Grund, warum sich Bestellungen nicht materialisieren, kann der sein, dass die energetische Schwingung Ihrer Gefühlswelt eine andere ist als die energetische Schwingung Ihres Wunsches. Eines der ergiebigsten Themen hierzu ist Geld. Für fast alle Menschen, die ich kenne, ist Geld eines der zentralsten Punkte im Leben überhaupt. Und für immer mehr Menschen geht es mittlerweile sogar ums nackte Überleben. Hier haben wir es gleich mit zwei Missverständnissen zu tun. Das erste Missverständnis ist, dass die Masse derer, die mehr Geld wollen, fühlen, denken oder sagen: „Wenn ich erstmal mehr Geld habe, wird es mir besser gehen“, „wenn ich eine größere Wohnung habe, werde ich mich besser fühlen“, wenn ich mehr Geld hätte, würde ich weniger Probleme haben“, „wenn ich mehr Geld hätte, wäre ich glücklicher“. Der Punkt ist nur, dass hier die Kausalitäten vertauscht werden. Es wird sich überhaupt nichts ändern, wenn Sie plötzlich mehr Geld haben, weil Ihre derzeitige Energie nicht zur Energie des Geldes passt. Das ist auch der Grund, warum bei vielen Lottogewinnern nach einer Weile nicht mehr viel vom Geld übrig ist oder bei den anderen die emotionale Hoch-Phase nach spätestens einem Jahr wieder vorbei ist und sie Angst haben, ihr Geld zu verlieren. Menschen, bei denen am Ende des Geldes noch viel Monat übrig ist, leben stets im Mangel und in der Angst. Diese blockierenden Gefühle führen zu blockierenden Gedanken und schon ist das Thema Geld mit Mangel besetzt und dieser Mangel manifestiert sich stets aufs Neue.

Diese Gewohnheit, hemmende, blockierende Gefühle zu fühlen und Gedanken zu denken, ist das einzige, was Sie daran hindert, sich Ihre Wünsche zu erfüllen. Dass Geld nicht glücklich macht, zeigen seit Jahrzehnten alle Studien weltweit, die besagen, dass diejenigen Menschen am glücklichsten sind, die am wenigsten haben. Sie sollten also erst glücklich sein, und danach das Geld in Ihrem Leben manifestieren. Auch wenn Sie diese Muster des inneren Widerstandes nicht absichtlich entwickelt haben, so sorgt Ihr Unterbewusstsein weiterhin für unerwünschte Schwingungsfrequenzen. Eines ist völlig klar:

Wenn Sie Ihre Schwingungs-Frequenz nicht verändern, kann sich auch an Ihrer Lebenssituation nichts ändern.

Beim bewussten Kreieren geht es daher darum, dass Sie Ihre Gedanken bewusst in Bahnen lenken, die sich angenehm anfühlen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sinnvoll sein kann, „klein“ anzufangen. Für das Universum spielt es keine Rolle, ob Sie sich Kleinigkeiten oder „Riesen-Dinger“ in Ihr Leben kreieren wollen. Aber für Sie unter Umständen sehr wohl, denn Sie könnten zweifeln. Also beginnen Sie mit Wünschen, die aus Ihrer Sicht sehr realistisch sind. Das fördert das Vertrauen ins Kreieren und mit der Zeit wagt man sich an Größeres. Sie werden mit der Zeit spüren, dass es sich befriedigender anfühlt, positive Gedanken zu wählen, und Sie werden sich freuen, wenn Sie die Manifestation erleben. Sie werden sich mit der Zeit leichter kontrollieren, indem Sie sich besser beobachten, und sofort Ihre Gefühle und Gedanken in eine andere Richtung lenken können. Sie können sowieso nicht verhindern, zu kreieren, weil wir alle Schöpfer sind. Sie entscheiden lediglich darüber, ob Sie bewusst und freudvoll kreieren oder so weiter machen wollen wie bisher.

Solange Sie keinen Zusammenhang zwischen Ihren Gedanken und Gefühlen und Ihrer Lebenssituation herstellen, werden Sie Ihr Leben nicht bewusst steuern. Dann sind Sie einfach nur Passagier.

Im Falle des Geldes bedeutet das, Sie müssen sich schon wohlhabend fühlen und Geld lieben, bevor es in Ihr Leben kommt. Ich habe festgestellt, dass die meisten Menschen Geld nicht lieben. Entweder liegen da Muster aus dem Elternhaus drauf, die sich eingebrannt haben, zum Beispiel „der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen“, „Geld stinkt“ oder „Geld verdirbt den Charakter“. Geld verdirbt übrigens nie den Charakter. Durch das Geld manifestiert sich der wahre Charakter eines Menschen. Oder aber sie verbinden mit Geld irgendetwas anderes Negatives, wie zum Beispiel die Angst vor Neid oder die Angst, dass man keine echten Freunde mehr hat, sondern nur noch „Freunde“, weil man Geld hat. Diese Muster und Blockaden sollte man am besten von einem Profi auflösen lassen, weil die sehr tief gehen und es sehr schwer werden kann, diese alleine zu überwinden.

Es ist aber auch nicht damit getan, sich plötzlich einzureden, dass alles ganz toll ist, weil man es nicht wirklich fühlt und das energetische Schwingungsmuster dadurch weiterhin unerwünscht bleibt. Man kann vielleicht sich und andere belügen, aber niemals das Universum. Daher halte ich auch nicht so viel davon, nur positiv zu denken. Auch die Bücher zum Thema positives Denken gehen mir nicht weit genug, denn oftmals wird den Lesern nicht hinreichend vermittelt, dass sie positiv fühlen müssen. Um seine Gefühle ändern zu können, muss man seine Schwingung anheben.

Es gibt zwei Wege, den eigenen momentanen Schwingungszustand zu erkennen: Schauen Sie sich an, was gegenwärtig in Ihrem Leben geschieht (denn das, was sich in Ihrem Leben manifestiert, entspricht immer dem, worauf Sie sich konzentrieren), und achten Sie darauf, wie Sie sich fühlen, weil Ihre Emotionen Ihnen anzeigen, welche Schwingungen Sie ausstrahlen und welche Erfahrungen Sie demnach in Ihr Leben ziehen.

Sie müssen also Bewusstheit entwickeln, um bewusst schöpferisch sein und kreieren zu können. Denn nach dem Erkennen geht es darum, den eigenen Schwingungszustand zu verändern und zwar anzuheben. Die beiden Eigenschaften, die es aus meiner Erfahrung am meisten verhindern, die eigene Schwingung zu erhöhen, sind Be- oder Verurteilen und Ablehnung.

Viele Menschen bringen einen großen Teil ihres Lebens damit zu, ihre äußeren Lebensumstände zu kontrollieren, weil sie glauben, dass es ihnen hilft, wenn sie die Umstände unter Kontrolle haben. Aber sie werden niemals die Kontrolle haben – denn immer wieder tauchen Situationen und Umstände auf, die sich nicht kontrollieren lassen. Wir haben keine schöpferische Macht über das Leben anderer Menschen, denn sie strahlen ihre eigenen Schwingungen aus und ziehen ihre dementsprechenden Erfahrungen an. Wer erfolgreich kreieren will, konzentriert sich auf sich und sein Inneres und niemals auf das Äußere.

Daher komme ich an dieser Stelle auf Anita Moorjani zurück. In ihrem Buch „Heilung im Licht“ beschreibt sie sehr berührend und eindrucksvoll, wie sie durch ihre Nahtoderfahrung vom Krebs, der vier Jahre in ihrem Körper gewütet und sie fast komplett zerstört hatte, in nur wenigen Tagen geheilt wurde. Es gab wohl nie zuvor eine Spontanheilung, die so klar und eindrücklich beschrieben und auch medizinisch belegt wurde, da sie im Krankenhaus im Koma lag und alle Ärzte sie längst aufgegeben hatten. Sämtliche Ärzte und anderes Personal im Krankenhaus waren also Zeuge dieses Geschehens und konnten und wollten es nicht wahrhaben, dass sich ihr Krebs, Morbus Hodgkin, eine aggressive Form von Lymphdrüsenkrebs, vor ihren Augen in nur wenigen Tagen auflöste. Was war passiert?

Anita Moorjanis Körper war dermaßen zerfressen von zitronengroßen Tumoren am Kopf und im gesamten Oberkörper, dass sie ins Koma fiel und in ihrem Buch beschreibt sie, was mit ihr passierte. In dem Moment, in dem sie ihren Körper verließ, breitete sie sich aus und war durch ihren Körper nicht mehr begrenzt, und tiefer innerer Frieden, völlige Freiheit und eine bedingungslose Liebe machten sich in ihr breit, die sie in dieser Form noch nie erlebt hatte. Sie konnte alles wahrnehmen, nicht nur, was um sie herum passierte, sondern auch viel weiter entfernt. Sie hörte die Gespräche von Ärzten und Angehörigen, obwohl diese drei Zimmer weiter entfernt waren, sie empfand die Angst ihres Bruders, der sich auf den Weg machte, um sie noch einmal lebend sehen zu können, obwohl dieser sehr weit entfernt in Indien war, während sie sich in einer Klinik in Hongkong befand. Sie breitete sich immer weiter aus und war mit allem und allen verbunden, es gab weder Zeit noch Raum, alles geschah gleichzeitig und es erschien ihr nicht einmal sonderbar, sondern sehr vertraut und normal. Sie hatte die Illusion des irdischen Daseins zurückgelassen und die echte Realität erlebt: ewiges Bewusstsein und bedingungslose Liebe.

Ihr wurde bewusst, dass wir alle miteinander verbunden sind, und zwar nicht nur die Menschen untereinander, sondern dass das alles umschließt: Pflanzen, Tiere, Wasser und Ozeane, Steine und Berge, jeden unbeseelten Gegenstand und das gesamte Universum. Sie erkannte, dass alles lebendig und von Bewusstsein durchdrungen ist, und dass alles zu einem grenzenlosen Ganzen gehört. Wir sind alle Eins, und alles und jeder hat eine Auswirkung auf das gesamte Kollektiv.

In diesem Zustand des bewussten ewigen Gewahrseins, in dem es nur Liebe, Frieden und Glückseligkeit gab, beschloss sie, nicht wieder in ihren Körper zurückzugehen. Gleichzeitig stellten die Ärzte ihren Tod aufgrund multiplen Organversagens fest und sprachen mit ihren Angehörigen. In diesem Augenblick wurde sie sich einer neuen Wahrheit bewusst. Sie erkannte, wer sie wirklich war, und wusste, dass wenn sie in ihren Körper zurückgehen würde und sich für das Leben entschied, ihr Körper in wenigen Tagen vom Krebs geheilt sein würde. Sie verstand, dass ihr / unser Körper lediglich eine Widerspiegelung ihres / unseres inneren Zustands ist. Wenn also ihr inneres Selbst sich seiner Größe und Verbindung mit Allem-was-ist bewusst ist, würde ihr Körper das widerspiegeln und sehr rasch heilen. Ihr wurde klar, sie müsse einfach nur sie selbst sein, ohne Verurteilung und dem Gefühl, mit Fehlern behaftet zu sein und nicht zu genügen. Und dann bekam sie die Nachricht, dass sie jetzt die Wahrheit kenne und sich für das Leben entscheiden und es furchtlos leben solle.

Und genau das tat sie. Ein Segen für sie selbst, aber auch für ihre Angehörigen und Millionen von Menschen, die Ihre Texte und ihr Buch gelesen und daraus viel Kraft gezogen haben. In ihrem Buch hat sie wertvolle Botschaften für uns, von denen ich Ihnen die aus meiner Sicht entscheidenden hier wiedergeben möchte, da sie unmittelbar mit dem Thema des bewussten Kreierens zu tun haben.

Der Zustand, in dem sie sich während ihrer Nahtoderfahrung befand, war kein Zustand des Denkens, sondern ein Zustand des Seins. Ihre Überzeugungen waren nicht die Ursache ihrer Heilung, sondern vielmehr ihr Zustand des reinen Gewahrseins, in dem alle ihre vorherigen Überzeugungen und Prinzipien ausgeblendet waren. Für ihre Heilung war die Abwesenheit von Überzeugungen und Glauben erforderlich. Das ermöglichte ihrem Körper einen Neustart. Starke Grundüberzeugungen arbeiten gegen uns. Wenn wir aus bestimmten Überzeugungen reagieren, schränkt das unsere Erfahrungen ein, weil es uns nur in dem Bereich verbleiben lässt, den wir schon kennen. Und unser Wissen ist sehr begrenzt.

Wenn wir uns nur auf das beschränken, was wir uns vorstellen können, sind wir ebenfalls sehr beschränkt und können unser großes Potenzial nicht mal annähernd ausleben. Wir sind weitaus mehr als nur ein biologischer Aspekt, sondern etwas viel Größeres! Wenn wir versuchen, den Vollkommenheitserwartungen anderer zu entsprechen (Eltern, Lehrer, Freunde, soziales Umfeld) und wir uns dann unzulänglich fühlen, werden wir scheitern. Was uns im Leben erfolgreich macht, egal ob wir über Finanzen sprechen, über Gesundheit oder Beziehungen, ist ein Urvertrauen in uns und das Universum, Hingabe, Akzeptanz und Loslassen. Das erreichen wir am einfachsten durch Selbst-Liebe. Schon die großartige Louise L. Hay hat gesagt:

Alle Probleme dieser Welt, ohne Ausnahme, entstehen durch mangelnde Selbst-Liebe.

Selbstliebe ist der Schlüssel zur Heilung. Unglücklicherweise werden wir nicht darin angehalten, uns selbst lieben zu lernen. Stattdessen versucht unser Umfeld, unsere einzigartige Individualität zu unterdrücken und uns und unsere Größe und Einzigartigkeit in ihre eigenen Erwartungen zu pressen. In Kindergärten und Schulen werden wir in ein System gepresst, in dem es am wichtigsten zu sein scheint, im Kollektiv zu funktionieren und nicht „aus der Norm“ zu fallen. Jede Andersartigkeit führt zu Rüge oder Ablehnung. Im Elternhaus werden unterschiedliche Erwartungen an uns gestellt, denen wir entsprechen sollen, völlig unabhängig davon, ob das unser eigener Lebensweg ist oder nicht. Diese Erwartungen aus Elternhaus oder Glaubenssystemen begleiten uns vom ersten Tag, was dazu führen kann, dass wir glauben und durch die jahrelange permanente Indoktrinierung vielleicht auch sogar überzeugt sind, dass das unser Weg ist, und wir gar nicht fühlen, dass unser Weg ein anderer ist. Vor allem gesellschaftliche, politische und religiöse Erwartungen und Dogmen sind aus meiner Sicht die Hauptgründe für mangelnde Selbst-Liebe und die damit einhergehenden Probleme jeglicher Art bis hin zu schweren Krankheiten.

Das gesamte Universum besteht aus bedingungsloser Liebe und auch wir können nichts anderes sein, weil das unsere Essenz ist. Wir müssen also nicht erst jemand anderes werden, um etwas wert zu sein oder geliebt zu werden. Und wenn wir wissen, dass wir Liebe sind, dann müssen wir auch nicht daran arbeiten, anderen gegenüber liebevoll zu sein. Wir müssen nur uns selbst treu bleiben. Ich bin schon so vielen Menschen begegnet, denen man anmerkt, dass sie sich bemühen, liebevoll zu sein. Diese Bemühungen finden wir häufig bei Coaches oder Therapeuten, und man spürt einfach deren mangelnde Authentizität. Sie haben während ihrer Ausbildung gelernt, sich liebevoll gegenüber anderen zu verhalten, aber sie haben den Seins-Zustand der Selbstliebe nicht selbst erlebt. Diese Menschen lassen sich schnell entlarven, wenn man ihr Ego verletzt.

Fest in uns verankerte Glaubensvorstellungen, Prinzipien und Dogmen begrenzen uns in unserer ganzen Großartigkeit. Sie arbeiten gegen uns und begrenzen unsere Erfahrungen. Hinzu kommt, dass unsere physischen Sinne uns in unserem Wissen und unseren Kenntnissen Grenzen setzen, wodurch wir unser Potenzial nicht ausschöpfen. Insbesondere das Bedürfnis nach Sicherheit ist eines der stärksten Behinderungen in unserem Leben. Nur in der Unwissenheit, in diesem Gefühl ich weiß nicht, was passiert, sind wir offen für grenzenloses Potenzial und phantastische Erlebnisse und Erfahrungen.

Anita Moorjani hat in ihrem Buch, das ich Ihnen wirklich sehr ans Herz legen kann, relativ gut zusammengefasst, was es braucht, um ein glückliches, gesundes Leben zu führen. Das möchte ich kurz zusammenfassen. Zunächst mal ist es hilfreich zu verstehen, das bedingungslose Liebe reine Essenz ist. Sie agiert nicht aus Emotionen heraus und reagiert auch nicht darauf, sondern sie ist einfach da. (Anmerkung von mir: Sie müssen übrigens keine Nahtoderfahrung gemacht haben, um diese bedingungslose Liebe zu spüren. Sie ist mir auch in Meditationen begegnet, und es war das tiefste und ergreifendste Erlebnis, das ich je in meinem Leben hatte.)

Wir alle, sind schon im innersten Kern reine, bedingungslose Liebe, aber in der „physischen Realität“ filtern wir sie durch unseren Geist, wodurch sie sich durch menschliche Emotionen ausdrückt. Sie nennt an dieser Stelle eine wunderbare Metapher: Bedingungslose, reine Liebe ist wie weißes Licht, das wir Menschen durch ein Prisma lenken, wodurch es sich in die Regenbogenfarben bricht. Diese stehen für unsere Emotionen – Liebe, Freude, Mitgefühl Anteilnahme, aber auch Neid, Wut, Hass und so weiter. Wir würden nie ein moralisches Urteil über eine Farbe fällen, aber die Emotionen von Menschen etikettieren wir als „gut“ und „böse“, „richtig“ oder „falsch“.

Wenn wir unsere Emotionen negativ bewerten oder versuchen zu unterdrücken oder zu verdrängen, dann unterdrücken wir einen Teil unserer selbst und bauen damit eine Blockade in uns auf. Das ist so, wie wenn wir bestimmte Farben aufgrund unseres moralischen Urteils aus dem Spektrum ausschließen und das Licht stutzen. Genau das passiert mit uns: wir schließen Emotionen aus und machen uns und unser Licht klein. Wir müssen ja nicht jede Emotion in Handlung umsetzen, daher müssen wir deswegen kein schlechtes Gefühl haben und uns dafür nicht verurteilen. Wir sollten nur akzeptieren, dass auch die vermeintlich unerwünschten Emotionen Bestandteil unseres Wesens sind.

Es gibt auch nicht zu viel Selbst-Liebe, die in den Egoismus oder in die Selbstsucht führen könnte. Im Gegenteil – Selbstsucht und Egoismus sind Ausdruck von zu wenig Selbst-Liebe, denn dadurch kompensieren wir unseren Mangel. Nur wenn wir unser eigenes Gefäß der Liebe gefüllt haben, können wir auch anderen davon abgeben, wenn wir uns selber nichts zu bieten haben, können wir auch anderen nichts bieten. Wenn wir hingegen uns selbst lieben, werden wir auch von anderen geliebt werden.

Es spielt auch keine Rolle, welcher Religion wir angehören. Anita Moorjani hat das in ihrem Buch freundlicher ausgedrückt, aber ich sage, Religionen wurden geschaffen, um Menschen zu trennen und um mehr Macht über sie zu haben. Sie führen zu Spaltungen, nicht dazu, Menschen zu integrieren. Wir sind alle eins, und wenn wir „sterben“, dann gehen wir alle an den gleichen Ort, egal, ob wir an Jesus, Buddha, Allah oder Shiva glauben oder an keinen von ihnen. Viel wichtiger ist es, welche Gefühle wir uns selbst entgegen bringen im Hier und Jetzt, denn das bestimmt, welches Leben wir Jetzt haben. Der gegenwärtige Augenblick ist der einzige Zeitpunkt, den wir haben, um unsere Realität zu erschaffen, und während Liebe die stärkste Kraft im Universum ist, etwas wundervolles zu erschaffen, so ist Angst das Gefühl, das uns am stärksten versklavt und krank macht.

Die Handlungen sehr vieler Menschen entspringen aus der Angst heraus, nicht aus der Liebe. Sie achten auf ihre Ernährung und verzichten auf Manches, weil sie Angst haben, krank zu werden, statt einfach nur aus dem Genuss und der Liebe heraus, ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Sie treiben Sport aus der Angst heraus, krank oder dick zu werden oder aus dem Ego heraus, besser zu werden oder besser als andere zu sein statt aus der Liebe zur Bewegung. Sie verändern ihr Aussehen aus Angst heraus, von anderen nicht akzeptiert und geliebt, sondern abgelehnt zu werden statt aus Experimentierfreude und der Liebe zu sich selbst heraus. Das führt zum Beispiel dazu, dass die meisten jungen Frauen im Abituralter sehr schlank sind und lange Haare haben, weil Werbung ihnen das suggeriert, dass man so aussehen muss, mit dem Ergebnis, dass heute die meisten jungen Frauen uniform und austauschbar sind und ihnen die Individualität fehlt. Die Kinder werden angehalten, in der Schule fleißig zu lernen, damit aus ihnen „etwas wird“, obwohl wir alle bereits vollkommen sind, aus der Angst heraus, dass sie später finanziell nicht zurechtkommen, statt Schule als etwas Freudvolles wahrzunehmen und mit Freude zu lernen. (Wer Schule nichts abgewinnen kann, was ich wirklich gut nachvollziehen kann, der sollte nicht in eine Haltung der inneren Ablehnung gehen, sondern eher in einen entspannten Modus mit „Mut zur Lücke“). Die Menschen arbeiten in unbefriedigenden Berufen aus der Angst heraus, kein Geld zu verdienen, statt sich die Freiheit zu nehmen, in Berufen zu arbeiten, die sie glücklich machen und befriedigen.

Die Menschen gehen zu Millionen in die Krebsvorsorge aus Angst krank zu werden, und da die westliche Medizin sich auf den Krebs konzentriert und darauf, einen zu finden, und wenn man oft genug röntgt und bestrahlt, so wird man auch irgendwann fündig werden, weil man das manifestiert, auf das man sich konzentriert. Die östliche Medizin hingegen betrachtet Krebs nicht als Feind, sondern sieht in einem körperlichen Symptom den Versuch des Körpers, sich von Unausgewogenheiten zu befreien. Die physische Manifestation ist nur ein Symptom von etwas sehr viel Tieferem. Krebs oder andere „Krankheiten“ sind keine Feinde, die von außen kommen und bekämpft werden müssen. Viel produktiver ist es, sich in positiver und kreativer Weise zu stimulieren.

Sie brauchen keinen Partner, um glücklich zu sein, denn der richtige Partner wird zu Ihnen kommen, wenn Sie glücklich sind. Vertauschen Sie nicht die Kausalitäten. Sie brauchen keine Kinder, um sich „vollkommen“ zu fühlen, denn Sie sind bereits vollkommen. Es ist nicht der richtige Weg, darüber nachzudenken, welches Leben man führen sollte oder führen will, sondern man muss fühlen, was das richtige ist. Ich fand den Satz von Maik, dem Koch, aus John Streleckys Buch „Wiedersehen im Café am Rande der Welt“ sehr bemerkenswert, der sagte, er habe, bevor er Vater wurde, einige bewusste Entscheidungen getroffen, was für ein Vater er sein wollte. Das ist etwas, was mir in unserer Kultur fehlt. Wir treffen häufig Entscheidungen aus den Erwartungshaltungen anderer oder aus unserem Ego heraus, ohne die Konsequenzen zu berücksichtigen. Das führt dann zum Beispiel dazu, dass Frauen Kinder bekommen, aber ihre eigene Karriere weiter mit Nachdruck verfolgen und dadurch keine enge, innige und liebevolle Beziehung zu ihren Kindern aufbauen. Sie wollten Kinder haben, aber sind nicht so weit gegangen, gerne Eltern sein zu wollen. Oder aber sie bekommen Kinder und stürzen sich mit Feuereifer in die Erziehung und Formung ihrer Kinder ohne zu berücksichtigen, dass diese bereits eigene Persönlichkeiten sind. Wir sollten unser Herz sprechen lassen bei unseren Entscheidungen und unseren Verstand nur nutzen, die Konsequenzen zu erkennen.

Es wird wichtig sein, sich frei zu machen von Dogmen, Überzeugungen und Glaubenssystemen und sich selbst zu entfalten. Wir sollten uns von den Gedanken befreien, dass unsere Gesundheit in einer bestimmten Verfassung sein muss, damit wir glücklich sind. Wir müssen nicht viel Geld besitzen, um glücklich zu sein, denn wir können in beiden Fällen dennoch Glücksgefühle haben und Freude empfinden. Leben Sie jede Minute Ihres Lebens so, dass Sie glücklich sind und tun Sie die Dinge, die Sie glücklich machen und Ihnen Freude bereiten. Dazu muss man sich aber auch spüren können; wer Emotionen unterdrückt, wird sich damit schwerer tun. Unser Körper ist sehr viel widerstandsfähiger, wenn wir nicht unter Stress stehen, sondern glücklich sind.

Tun Sie alles aus Liebe, und nicht aus Angst heraus! Das ist das, was das Universum liebt, und Sie werden belohnt werden mit einem beglückenden Leben. Und um an den Ausgangspunkt dieses Artikels zurückzukommen: Verinnerlichen Sie, dass es das wichtigste fürs Kreieren ist, welche Gefühle Sie sich selbst entgegen bringen, dann werden Sie auch erfolgreich auf allen Ebenen sein. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Kreieren Ihrer Realität.

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