Meine persönlichen Buchtipps und Lese-Empfehlungen – Teil 2

shutterstock_281112659_Buchempfehlungen T2_400px2014 habe ich das erste Mal in meinem Blog Bücher empfohlen. Seit dem ist einige Zeit vergangen, und da Lesen sozusagen zu meiner Natur gehört, hatte ich ausreichend Gelegenheit, mich in neue Seiten zu vertiefen. Daher habe ich an dieser Stelle wieder eine Liste von Büchern zusammengestellt, die mich in den vergangenen Monaten begleitet und bewegt oder in irgendeiner Form berührt haben. Ich wünsche allen meinen Lesern viel Vergnügen und viele neue Erkenntnisse.

Die Themenbandbreite meiner Interessen ist riesig und ich freue mich immer, wenn ich Zeit habe, allen Interessen nachzukommen und mich breit zu informieren. Die Reihenfolge meiner Empfehlungen ist eher willkürlich und nicht nach Themen sortiert.

Eines der Bücher, das mich sehr berührt hat, ist „Völlig utopisch“ von dem Herausgeber Marc Engelhardt. In diesem Band findet man 17 „utopische“ Lebensentwürfe aus aller Welt von Menschen, die ihre Vorstellungen vom besseren Leben umgesetzt haben. Ein Mantra der herrschenden Verhältnisse lautet immer, dass sei alles gut und schön, aber nicht praktizierbar, doch Mantras beziehen ihre Kraft bekanntlich aus der Wiederholung, nicht aus dem Sinn. Und daher finden sich immer mehr Menschen, die aufbrechen und ausbrechen, das Unmögliche wagen und dadurch ihr Glück finden. Besonders beeindruckt hat mich hier die Geschichte aus Holland von de Hogeweyk, einem Dorf, in dem 152 schwer demenzkranke Menschen bis zu ihrem Tod ein Leben führen können, das sich möglichst wenig von ihrem alten Leben unterscheidet und in dem sie völlige Bewegungsfreiheit haben – auf 15.300 Quadratmetern gibt es Cafés, Läden, Restaurants, einen Friseur und eine Bushaltestelle. So etwas wünscht man sich auch in Deutschland. Es ist erschreckend zu sehen, wie viele unserer deutschen Politiker unser Grundgesetz nicht oder nur in Teilen kennen. Das offenbarte letztmalig Claudia Roth in einer dieser unsäglichen Talkshows, und sie ist sogar Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. Der erste Absatz des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland lautet:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Möglicherweise ist die Unkenntnis dieses Gesetzes der Grund dafür, dass die deutsche Regierung es nicht schafft, ihren eigenen Anspruch zu erfüllen und Demenzkranke in Heimen unwürdig vor sich hinvegetieren lässt, während die Niederlande im Handumdrehen ein solches Projekt erfolgreich umgesetzt und den Alzheimerkranken ein würdevolles Leben ermöglicht haben. Das verdient allerhöchsten Respekt. Seit einiger Zeit gibt es auch in Deutschland durch die Tönebön-Stiftung ein ähnliches Konzept, in dem ein würdevolles Altern ermöglicht wird. Dass sich Pflegekräfte darum reißen, hier arbeiten zu können, muss eigentlich nicht noch erwähnt werden.

Oder die Waldorfschule in China, deren Schulleiter am liebsten heimlich arbeiten würde, weil alle dort gefährlich leben, denn sie entziehen sich dem unmenschlichen chinesischen Leistungssystem, das die Menschen krank macht und in Selbstmorde treibt. Hier bringen alle Opfer: der Schulleiter, der mit einem Bein im Gefängnis steht, ebenso wie die Eltern, deren Kinder keinen gültigen chinesischen Abschluss erlangen werden. Der Preis ist hoch, aber die Kinder sind glücklich und können sich frei entfalten.

Am meisten beschäftigt hat mich jedoch die Geschichte aus Namibia. Nirgendwo auf der Welt ist die Kluft zwischen Arm und Reich so groß wie in diesem Land, das früher deutsche Kolonie war. Zwei Drittel der Namibier leben von einem Euro pro Tag oder noch weniger, hausen in Hütten und Slums. Wie es eben kommt, wenn europäische Staaten auf Raubzug aus sind und nach dem Plündern nur noch „verbrannte Erde“ hinterlassen. Für ein Dorf änderte sich im Juli 2007 jedoch schlagartig alles. Da kam nämlich Bischof Kameeta, der große Volksheld, in Otjimera zu Besuch und versprach allen Einwohnern ein Grundeinkommen von 100 Nam-Dollar. Kopf und Ideengeber dahinter war das deutsche Ehepaar Haarmann, beide Theologen und Wirtschaftswissenschaftler, die von der evangelisch-lutherischen Kirche den Auftrag erhalten haben, aus einem namibischen Dorf ein Utopia zu machen. Was das Grundeinkommen in diesem Dorf bewirkt hat, lässt sich im Buch gut verfolgen, und sehr viele Menschen wollen dieses Projekt in Namibia ausbreiten. Das Geld wäre sogar da. Aber es gibt einige wenige, die nicht wollen, dass Menschen aus ihrer Armut auferstehen und an Selbstbewusstsein gewinnen. Allen voran der IWF! Auf Wikipedia können wir nachlesen, wer oder was der Internationale Währungsfonds ist. Im Buch „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzuges“ von Ernst Wolff erfahren wir dann, was der IWF tatsächlich ist! Er erpresst weltweit Staaten, plündert ganze Kontinente und hat Generationen von Menschen die Hoffnung genommen, dass ihre Zukunft je besser werden könnte.

Dennoch machen alle Geschichten in diesem Buch Hoffnung auf eine veränderte Welt, eine gerechtere, gesündere und glücklichere Welt, denn wir können sehen, dass die Veränderungen auf allen Kontinenten stattfinden – egal ob auf Java (super spannende Geschichte!), in Namibia, in Israel, Brasilien oder Serbien.

Emotional berührt hat mich auch das Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ von Bronnie Ware, einer Australierin, die jahrelang Sterbende bis zum Ende begleitet hat. Sie hat ihnen zugehört, wenn diese in den letzten Tagen und Wochen darüber gesprochen haben, was sie am meisten beschäftigte und bereuten. Ich bin schon 2012 auf das Buch aufmerksam geworden, habe aber nur die Überschriften der „5 Dinge“ gelesen, um auf die Schnelle zu erfahren, was sie denn nun bereuten. Ich hatte damals gedacht, dass das Buch eine Ansammlung an Interviews darstellt, auf die ich damals keine Lust hatte und auf den Kauf verzichtet. So viel zum Thema Spekulation und Vorurteil… Eines Tages lag es bei uns auf dem Sofa, weil man Mann es für sich gekauft hatte. Tatsächlich ist es ein fantastisches Buch über das Leben der – noch sehr jungen – Bronnie Ware, die rein zufällig zur Betreuung von Sterbenden kam und überraschend feststellte, dass Ihr die Arbeit sehr lag, Menschen in ihrer eigenen Umgebung zu begleiten und sich um sie zu kümmern.

In ihren Gesprächen stellte sie fest, dass Menschen immer wieder die gleichen Versäumnisse begehen und ihnen die Augen erst aufgehen, wenn es zu spät ist.

Eines dieser Versäumnisse lautet: „Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mir selbst treu zu bleiben, statt so zu leben, wie andere es von mir erwarten“. Und das hat definitiv auch einen Bezug zur Berufsberatung. 🙂

Ebenfalls einen Bezug zu meiner Beratung hat ein Buch, das ich mit großem Vergnügen zwischen Frühstück und Abendessen – im wahrsten Sinne des Wortes – verdrückt habe. Es ist von einem meiner Lieblingsköche und lautet „Von Küchenluft und Frauenduft – Ein Weltkoch packt aus“. Dem bayrischen Urgestein Joseph Peter gehört das Mangostin in München, das eine phantastische und sehr ehrliche asiatische Küche anbietet. In seinem Buch beschreibt er seinen Lebensweg – vom Lehrling in Garmisch im ersten Haus am Platz über seinen Aufenthalt in der Schweiz, der wohl eher zum Vergessen war, über seine abenteuerlichen und teilweise lebensgefährlichen Aufenthalte z.B. in Venezuela bis hin nach Thailand, wo er mit seinem thailändischen Team Olympiasieger wurde. Das Buch ist ein kurzweiliger Ritt durch seine Karriere und so ehrlich geschrieben wie er kocht. Garniert mit einigen sensationellen Rezepten ist sowohl das Buch als auch sein Restaurant empfehlenswert. Und es zeigt auf jeden Fall eines: Koch sollte man nur werden, wenn man die totale Leidenschaft und Neugier mitbringt. Wer dann auch noch wirklich was werden will in diesem Metier und nicht für ein Apfel und ein Ei bei miesen Arbeitszeiten seine Brötchen verdienen möchte, der muss raus in die Welt – und zwar über Jahre!

Ein Buch, das ich schon vor etwa zehn Jahren gelesen habe und in diesem Jahr wieder aus dem Regal zog, um mich erneut damit zu beschäftigen, ist „Die kürzeste Geschichte der Zeit“ von Stephen Hawking.

Ein geniales Buch für alle, die sich mit Physik und Astro-Physik eingehender beschäftigen wollen – und zwar einigermaßen verständlich.

In Zeiten von Star Wars 7 kann man durchaus Eindruck damit schinden, wenn man erklären kann, was eigentlich ein schwarzes Loch ist. 🙂

Die ersten Jahre meines Lebens habe ich mit meinen Eltern im Wald gelebt bis ich eingeschult werden musste und wir in die Stadt zogen. Diese Jahre haben mich stark geprägt. Aufgewachsen mit den Tieren im Wald (Insekten, Spinnen, Schmetterlingen, Vögeln, Kreuzottern und Rehen), aber auch mit Bäumen und anderen Pflanzen habe ich eine intensive Beziehung zur Natur und fühle mich allem sehr verbunden. Ich kann auch heute keine Blümchen ausreißen oder Pflanzen einfach wegschmeißen. Ich habe als Kind die Bäume umarmt und sie gaben mir Trost, wenn ich mich ungerecht von anderen behandelt fühlte, und oft lag ich unter ihnen auf dem Moos, schaute durch die Blätter in den Himmel, und wenn ich viel Glück hatte, kamen Rehe vorbei, die sich vor diesem kleinen Mädchen nicht mal fürchteten. Daher hat mich das Buch von Peter Wohlleben „Das geheime Leben der Bäume“ sehr glücklich gemacht. Der Förster Wohlleben schildert in diesem Buch, wie Bäume miteinander kommunizieren, wie sie ihren Nachwuchs umsorgen, sich um kranke Nachbarn kümmern und Freundschaften zu anderen Bäumen pflegen. Das sollte Pflichtlektüre im Bio-Unterricht werden, damit auch die Stadt-Kinder Respekt vor Pflanzen haben, denn sie sind Lebewesen wie wir – sie funktionieren nur etwas anders.

In diesem Zusammenhang kann man auch ein weiteres Buch von Wohlleben erwähnen, das er mit seiner Frau Miriam geschrieben hat: „Meine kleine Farm“ – eine Anleitung für Selbstversorger. Vom eigenen Gemüse über Getreide bis zu Honig, Käse und Fleisch erläutern die beiden, was man selbst produzieren kann. Back to the roots… Dieses Wissen könnte für viele von uns noch mal sehr wichtig und nützlich werden.

À propos Essen: Wir tun gut daran, uns intensiv mit dem auseinander zu setzen, was uns die Lebensmittelindustrie auftischt – an Essen (wobei es sich eher um Füllstoffe handelt) und an Lügen. Wer weiß denn schon, dass Tiere viermal so viele Pharmazeutika schlucken wie Menschen? Dass nur die maroden Banken noch mehr Staatsmilliarden kassieren als die Landwirtschaft? Wir Verbraucher sind einem System ausgeliefert, das ausschließlich dem skrupellosen Gewinnstreben weniger dient. Die Lebensmittelbranche ist mittlerweile außer Kontrolle geraten, mit Gift und genmanipuliertem Essen wird unser aller Gesundheit aufs Spiel gesetzt – über Generationen hinaus.

Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das ich kenne, das sein Essen vergiftet, damit es besser aussieht…

Richard Rickelmann berichtet in seinem Buch „Tödliche Ernte“ vom Giftkrieg auf dem Acker und den falschen Versprechungen der Gentechnik, vom Versagen und dem Wegducken der Behörden und der Herrschaft der Amigos. Ein Buch, das die Augen öffnet zu einem Thema, das uns alle angeht.

Ernährung ist ein unerschöpfliches Thema und man wird mitunter völlig verwirrt über die vielen widersprüchlichen Aussagen von Experten und solchen, die sich dafür halten, von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, von Germany Next Top-Models, Köchen, Ärzten, und, und, und. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass Menschen individuell sind und individuelle Bedürfnisse haben. Während der eine noch Getreide essen kann ohne sicht- und fühlbare negative Konsequenzen, folgt bei dem anderen „die Strafe auf dem Fuß“. Wer sicher im „Fühlen“ ist, der kann für sich selbst heraus finden, was ihn nährt, gesundet und gut bekommt, in dem er es einfach ausprobiert (drei Monate Essen mit Fleisch, drei Monate Vegan, drei Monate Vegetarisch, 3 Monate Paleo, und was es noch alles für Konzepte gibt). Danach wird man recht sicher sagen können, mit welcher Ernährungsweise man sich wohl fühlt und schlank ist/wird und mit welcher nicht. Wer sich selbst nicht gut spürt, sehr kopfgesteuert ist und lieber „Zahlen, Daten, Fakten“ vertraut, kann eine spezielle Blutuntersuchung vornehmen lassen und sich strikt nach den aufgestellten Vorgaben ernähren.

Nichtsdestotrotz gibt es sehr wohl einige allgemeingültige Regeln für eine wirklich gesunde Ernährung, und insbesondere wir Frauen haben einen anspruchsvollen Stoffwechsel und Hormonhaushalt, der sich im Laufe des Lebens immer wieder anpassen muss. Für alle Frauen (für Männer ist das aber nicht minder interessant) hat Esther Blum, eine amerikanische Ernährungsexpertin, ein wunderbares Buch geschrieben: „Paleo Power für Frauen“. Das wertvolle an diesem Buch ist, dass sie die Zusammenhänge zwischen dem Essen auf unserem Teller und der hormonellen Reaktion in unserem Körper detailliert in gut verständlicher Weise schildert.

Ebenfalls erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang das Buch „SOS – Schlank ohne Sport“ von Katharina Bachmann. Auch sie geht detailliert auf gesundes und ungesundes Essen ein, allerdings weniger mit der Betonung auf hormonelle Reaktionen des Körpers, sondern mit Betonung auf die anderen Wirkungsweisen der Inhaltsstoffe im Körper.

Aber nicht nur die Aussagen über vermeintlich gesunde Ernährung sind verwirrend. Vielfach finden wir komplett widersprüchliche Aussagen in der Mainstream-Presse – egal ob wir von der BILD-Zeitung sprechen, der FAZ, der Süddeutschen oder anderen. Das Ganze nimmt teilweise skurrile Züge an, da diese Medien auch online vertreten sind. Was eben noch zu lesen war, ist plötzlich entweder gelöscht, oder die Aussagen sind mit einem Male ganz andere. Das hat mich veranlasst, diesem Phänomen mal mehr nachzugehen, und in diesem Zusammenhang habe ich das Buch „Gekaufte Journalisten“ von Udo Ulfkotte gelesen. Heute schämt sich der Autor dafür, dass er 17 Jahre für die FAZ gearbeitet hat. Er berichtet schonungslos, wie er geschmiert wurde, er nennt Unzählige Namen und gibt Einblick in die Organisationen, die unsere Medien einseitig beeinflussen. Wer dieses Buch gelesen hat, weiß anschließend, welcher Sender zu welcher Partei „gehört“, wie unsere Bundeskanzlerin nachweislich die Presse beeinflusst, um das deutsche Volk – und damit auch ihre eigenen Wähler – zu belügen, und jungen Leuten werden sämtliche Illusionen genommen, was journalistische Arbeit angeht.

Ich habe damals eine Journalistin auf dieses Buch angesprochen und erntete ein verächtliches Schnauben und den Spruch „Totaler Unsinn. Das Geld kannst du dir sparen!“ Auf meine Frage, ob sie es gelesen habe, war die Antwort ein „Nein, das brauche ich auch nicht!“ Also, ich fasse das jetzt mal zusammen: eine langjährige Journalistin eines der großen Medienanstalten dieses Landes, die eigentlich offen, unbefangen und neugierig recherchieren sollte bevor sie sich zu kritischen Themen äußert, fällt ein Urteil und rät, etwas nicht zu lesen, weil es Quatsch sei, obwohl sie gar nicht weiß, welche Aussagen überhaupt getroffen werden. Das ist doch ein schöner Beweis dafür, wie unseriös viele Journalisten in diesem Land arbeiten und ungewollt untermauert sie die Anklagen in diesem Buch auf perfekte Weise.

Nach diesem Buch hatte ich jedenfalls „Blut geleckt“ und begann mich intensiver mit der „Lügenpresse“ und vor allem mit unserer Politik zu beschäftigen. Herausgekommen sind dabei phantastische Bücher, die vieles von dem, was uns Glauben gemacht werden soll, in ein komplett anderes Licht stellen. Der Verdacht auf die sogenannten Verschwörungstheoretiker ist hier völlig unangebracht, weil alle Herrschaften sich auf Fakten berufen. Los geht es mit Heiko Schrangs zwei Büchern „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“. Im ersten Buch geht es unter anderem um die Todesfälle Herrhausen, Barschel und Möllemann und um die Frage, wer eigentlich die Welt regiert. Im zweiten Buch geht es um den Fall Haider, einen der beliebtesten Politiker Österreichs, und um den 11. September. Hier erfahren wir auch, dass die Moderatoren von den üblichen Talkshows eine rhetorische Schulung der für uns eher unvorstellbaren Art erhalten, damit sie wissen, wie sie sich gegenüber Gästen zu verhalten haben, die eine systemkritische Haltung haben zu Euro, USA, Einwanderungen, etc. Es sind insgesamt 12 Punkte, und jetzt ist mir auch klar, warum diese Talkshows so dermaßen ätzend sind, warum Menschen dort respektlos behandelt werden und man sie permanent unterbricht, um sie aus der Fassung zu bringen.

Nach dem Lesen dieser Bücher bin ich etwas strategisch vorgegangen und las dann „Der größte Raubzug der Geschichte“ von Weik & Friedrich. Der Untertitel lautet: „Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer Reicher werden“. Es ist ein ziemlich dicker Wälzer, aber das Thema Geld ist eben auch sehr komplex. Man muss nicht einmal alles lesen, je nach Interesse kann man auch ein paar Passagen auslassen. Das ist immer noch besser, als das Buch gar nicht zu lesen!

Dann folgte das Buch „Was Sie nicht wissen sollen-2“ von Michael Morris. Er erläutert, wer und was hinter dem Terror, den Revolutionen und den Kriegen steckt. Das erste Buch habe ich nicht gelesen, da die Informationen darin mir weitgehend bekannt sind, ist aber lesenswert für alle, die wissen wollen, wer diese Welt wirklich regiert!

Was ich schätze an ihm und Heiko Schrang ist die Tatsache, dass beide nicht nur analysieren und uns den Schleier der Verblödung und Verdummung von den Augen nehmen, sondern auch Lösungen bieten.

Schrang tut das am Ende seiner Bücher, Morris hat dazu ein eigenes geschrieben mit dem Titel „Jetzt geht’s los“. Das steht noch auf meiner To-Do-Liste.

Um die Probleme unserer Zeit in ihrer Gänze verstehen zu können, müssen wir zwingend wissen, wie unser weltweites Finanzsystem funktioniert. Daher ist das Buch „Die große Enteignung“ von Janne Jörg Kipp absolute Pflichtlektüre! Der angesehene Ökonom erläutert auf gut verständliche Art und Weise die Verschuldung der Länder in der ganzen Welt und die Möglichkeit des Weltfinanzkartells, eine Enteignung der Menschen im großen Stil durchzuführen. Ein Buch, das jeden Einzelnen von uns angeht, zumal er sehr detailliert erläutert, wie wir unsere „Kröten“ in Sicherheit bringen können. Auch Olaf Kumpfert öffnet uns mit seinem Buch „Zinsklau – Wie Banken uns ausrauben“ die Augen.

In diesem Zusammenhang sollten wir uns auch noch unbedingt das Buch „Achtung! Bargeldverbot“ von Michael Brückner antun. Die EU arbeitet bereits an konkreten Plänen, das Bargeld bis 2018 komplett abzuschaffen. In Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland und anderen Staaten gibt es bereits Höchstgrenzen, bis zu denen der Kunde in bar zahlen darf, in Schweden muss man sogar auf dem öffentlichen Klo mit Karte zahlen. Was dem einen oder anderen naiven Zeitgenossen ein müdes Achselzucken abringt, hat so erhebliche negative Folgen auf uns und unsere Gesellschaft, dass wir die Ausmaße kaum selbst umreißen können. Brückner zeigt die Hintergründe auf und wer davon profitiert, und bringt einige Lösungen ins Gespräch.

Nach all diesen erschreckenden Informationen, die einen unfassbar großen Einfluss auf uns alle haben, stellt sich die Frage, wie man emotional damit umgeht ohne größeren Schaden zu nehmen. Negative Gefühle wie Wut, Zorn, Verzweiflung oder sogar Hass können hier leicht entstehen, sind aber komplett kontraproduktiv. Die negative Energie, die in uns entsteht, zieht Negatives von außen an und kann nicht das sein, was wir wollen.

Das, worauf wir unsere Konzentration richten, wird größer – also dürfen wir unsere Konzentration nicht auf das Negative richten, was wir NICHT wollen, sondern wir müssen uns auf das konzentrieren, was wir wollen!

Das ist eines der wichtigsten Naturgesetze, die wir gern vergessen. Wer dazu mehr lesen möchte, schaut in meine ersten Buchempfehlungen bei Esther und Jerry Hicks. Die beiden erklären sehr schön, wie wir uns unsere Realität kreieren. Mir geht es jetzt jedoch um etwas anderes. Wir müssen diese Bücher lesen, um zu verstehen, was hier passiert und wie und von wem wir gesteuert werden. Das zu ignorieren bringt uns nicht weiter – im Gegenteil: unsere Versklavung würde nur noch schneller voran schreiten. Also brauchen wir zusätzlich ein anderes Konzept – und das lautet: Vergebung!

Vergebung ist eines der am meisten missverstandenen Mysterien, ranken sich doch viel Mythen um diesen Begriff, den nur wenige fassen können. Vergebung ist unendlich schwer, und doch ganz, ganz leicht, weil der wichtigste Aspekt der Vergebung allein schon das WOLLEN ist. Vergebung fällt den meisten Menschen deshalb schwer, weil sie nicht vergeben wollen, weil sie glauben, dass sie damit die Verletzung billigen oder rechtfertigen. Es gibt aber auch noch andere Gründe. Nichts von den vermeintlichen Gründen, die gegen eine Vergebung sprechen, ist jedoch richtig. Richtig ist stattdessen, dass ich niemals meinen inneren Frieden haben werde, wenn ich nicht vergebe, und damit hat der Täter über seine Tat hinaus eine enorme Macht über uns. Ich habe mich jahrelang viel mit diesem Thema beschäftigt, und kann heute sagen: das beste Buch in diesem Zusammenhang ist von Dr. Jim Dincalci und lautet „Die befreiende Kraft der Vergebung“. Er hat ein Vergebungsprogramm entwickelt, das wirklich hilft, um die Blockaden auf dem Weg der Vergebung zu lösen und um zu lernen, wie wir uns und anderen vergeben können. Zu diesem Buch gehören auch die Ergebnisse der modernen Gehirnforschung: Studien renommierter Universitäten haben nachgewiesen, dass Vergebung den Blutdruck und die Herzfrequenz senkt, das seelische und emotionale Wohlbefinden steigt an, Angst und Stress nehmen ab, und Depressionen werden deutlich vermindert.

Das tiefe innere Glücksgefühl, seinem ärgsten Feind vergeben zu haben, ist mit nichts zu vergleichen.

Allerdings reicht die Vergebungsarbeit nicht aus, um den Kampf für Menschenrechte, für ein souveränes Deutschland und das Selbstbestimmungsrecht der Völker, für Gerechtigkeit und Solidarität mit den Schwachen zu gewinnen. Jean Ziegler erläutert in seinem Buch „Ändere die Welt“, warum wir sie ändern müssen und wie das gelingen kann. Wir sind nicht machtlos, ganz im Gegenteil.

Das, was die Strippenzieher der globalen Katastrophe, in der wir uns befinden, am meisten fürchten, ist, dass wir erwachen.

Daher müssen wir aufwachen aus dieser Illusion, in der wir leben, und wir dürfen uns nicht gegeneinander aufhetzen lassen, sondern müssen uns im Gegenteil zusammenschließen mit allen anderen Menschen. Wir müssen uns verbünden mit den Nachbarn, mit der Polizei, die ebenfalls nur Opfer sind, mit Jungen, Alten, Weißen, Schwarzen. Denn nichts fürchten diese wenigen Strippenzieher so sehr, wie den Schulterschluss der Menschen. Denn sie sind nur ganz wenige – wir alle sind jedoch ganz viele! Jeder Einzelne von uns hat Macht, aber zusammen sind wir unschlagbar!

Ich wünsche allen eine inspirierende Lektüre! Und uns allen die Kraft und die Lust, aus diesem Land noch etwas wirklich Gutes zu machen. Denn wir werden nicht schlauer, wenn wir ständig auf unser Smartphone starren, aber wir sind informierter, wenn wir gute Lektüre lesen. 🙂

Bildnachweis: © wavebreakmedia – shutterstock.com

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