Corona-Warn-App oder Coronawahn-App?

Die Medien überschlagen sich seit Monaten hinsichtlich Corona, nun ist seit Dienstag eine Warn-App auf dem Markt zum kostenlosen Download. Zeitungen und Online-Medien scheinen dieser Tage über fast nichts anderes mehr zu berichten. Anlass genug für mich, mir über diese Angelegenheit nicht nur Gedanken zu machen, sondern darüber in meinem Blog etwas Klarheit in die Sache zu bringen.

Haufe brachte am 16.06.2020 einen Artikel zur Corona-Warn-App des Robert-Koch-Institutes, die nun verfügbar ist, und zu der Frage, was Arbeitgeber hinsichtlich dieser App beachten müssen. Hier lesen wir:

„Nach sorgfältiger Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO empfiehlt BGM-Papst Volker Nürnberg Unternehmen, Mitarbeiter bei der Nutzung möglichst breit zu unterstützen. Arbeitgeber sollten aber die Freiwilligkeit der Nutzung und Datenschutzaspekte beachten.“

Hier fallen mir gleich mehrere Begrifflichkeiten auf, bei denen sich meine Antennen aufstellen und ich einen inneren Drang verspüre, der Corona-App auf den Zahn zu fühlen.

–      sorgfältige Prüfung

Ich will es mal vorsichtig formulieren: Wann immer ich in den Jahrzehnten meines Daseins im Zusammenhang mit unserer Regierung von „sorgfältiger Prüfung“ gehört oder gelesen habe, musste ich erkennen, dass es das Gegenteil von „sorgfältig“ war und es nicht den Bürgern diente. Hier ist also die Frage: wer will in diesem Zusammenhang sorgfältig geprüft haben?

–       BDO

BDO ist eine internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Das klingt für den unbedachten und uninformierten Leser erstmal seriös. Da ich weiß, dass in so gut wie allen Institutionen und großen Unternehmen Bill Gates selbst oder seine Bill and Melinda Gates Foundation die Finger im Spiel hat, kostete es mich 30 Sekunden, um herauszufinden, ob das auf BDO auch zutrifft. Und wie das zutrifft! Das Internet ist voll davon.

Dieser Artikel ist insofern hilfreich, als dass er nicht nur den Zusammenhang von BDO und Bill Gates aufzeigt, sondern auch die Machenschaften von Bill Gates selbst – für diejenigen, die noch glauben sollten, dass er der nette Onkel von Microsoft ist. Im Internet finden sich sehr gute und seriöse Artikel und Nachweise über Bill Gates und sein tatsächliches Ansinnen. Auf der Seite seiner Stiftung kann jeder nachlesen, an wen Gelder von der Stiftung, meist riesige Summen, fließen. Bill Gates macht also kein Geheimnis daraus. Seit allerdings international und auf breiter Ebene sehr laute Kritik an ihm zu lesen und zu hören ist, haben die Medien und Politiker (insbesondere in Deutschland und USA) wie seit jeher ihre Totschlagargumente aufgefahren, um die Kritiker mundtot zu machen. Diese sind: wirre Impfgegner, Aluhutträger, und natürlich Reichsbürger, Rechtspopulisten und Nazis, weil das immer zu funktionieren scheint. Wer will schon zu einer dieser Gruppen gehören? Also schweigt man lieber.

Wie sorgfältig die Prüfung von BDO war, kann ich nicht erkennen, aber allein die (finanzielle) Nähe zu Bill Gates lässt mich zumindest an der Sorgfalt zweifeln, vor allem aber an der Neutralität von BDO.

–       BGM-Papst Volker Nürnberg

„Experte“ oder „Papst“ sind ebenfalls Begrifflichkeiten, die mich aufhorchen lassen, denn wenn von offizieller oder Regierungs-Seite jemand als „Experte“ bezeichnet wird, muss ich erkennen, dass eine unvoreingenommene Neutralität meist nicht vorhanden ist. So wurde Prof. Drosten bis jetzt als „Experte“ bezeichnet, aber weder ist bei ihm Neutralität zu erkennen (sein Arbeitgeber, die Charité, wurde von der Gates Stiftung mit erheblichen Summen unterstützt, er hat sich schon bei der Schweinegrippe lautstark hervorgetan mit dem Ergebnis, dass die Bundesregierung Impfstoffe im Wert von über 400 Millionen Euro später verbrennen lassen musste, weil sie überflüssig waren), und er hat sich im Laufe der vergangenen Monate permanent selbst widersprochen. Interessant ist in diesem Zusammenhang übrigens, dass Wikipedia in den letzten Wochen den Eintrag über Drosten dahingehend verändert hat, dass es den Zusammenhang zwischen Drosten und der Schweinegrippe gelöscht hat. Eine klassische Internet-Zensur also.

„Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen, dass sie nur verdummte Sklaven, aber keine freien Völker regieren können.“ Johann Nepomuk Nestroy

Stattdessen gibt es in Europa Hunderte von Experten, die sich alle einig sind hinsichtlich Corona, aber weil deren Aussagen nicht ins Narrativ passen, werden sie diffamiert und verlieren ihre Arbeitsplätze.

Haufe stellt Volker Nürnberg als BGM-Papst dar. BGM steht für Betriebliches Gesundheits-Management; erst später schreibt der Autor im Artikel, dass er Partner (seit 2017) bei BDO ist. Selbstverständlich wird Nürnberg die Empfehlung an alle Arbeitgeber abgeben, die App auf breiter Ebene zu unterstützen. Oder glaubt irgendjemand allen Ernstes, dass er vor ihr warnt?

–       Freiwilligkeit

Hier wird es nun ganz interessant. Nach Ansicht der „Experten“ von BDO (wer sind die denn namentlich?) führt die C-App „nur dann zu einem Erfolg, wenn eine breite Akzeptanz und Nutzung der Warn-App durch die Bevölkerung gegeben sind, da die Wirksamkeit der App überproportional mit der Anzahl der Nutzer wachse.“

„Einschlägige Simulationsstudien gehen davon aus, dass etwa 60 Prozent der Bevölkerung (das sind bei 83 Millionen Bundesbürgern 49,8 Millionen Nutzer) die App installieren und aktiv nutzen müssen, damit die Corona-Warn-App wirksam ist.“ Den Unternehmen in Deutschland wird von Volker Nürnberg daher ans Herz gelegt, die C-App der Bundesregierung auf freiwilliger Basis zur Verfügung zu stellen.

Wie diese App datenschutztechnisch funktioniert, lässt sich in dem Haufe-Artikel etwas nachlesen, wer will, kann eigenständig noch mehr in die Tiefe gehen. Mir geht es an dieser Stelle um etwas anderes – nämlich um die Freiwilligkeit. Wenn Mitarbeiter Diensthandys benutzen, können die Arbeitgeber die C-App anordnen. Eine Verpflichtung ist zwar zunächst nicht möglich, aber wenn Arbeitgeber die Installation und Nutzung anordnen, werden die allermeisten Angestellten aus Angst vor Repressalien oder Kündigung dem Folge leisten. Insbesondere in diesen Zeiten, in denen Arbeitslosigkeit grassiert und in Zukunft immer schlimmer werden wird, lassen sich diejenigen, die noch Arbeit haben, eher auf „Druck von oben“ ein und zeigen wenig Rückgrat.

Julia Dönch, Rechtsanwältin von BDO Legal äußert sich zwar dahingehend, dass „das Persönlichkeitsrecht des einzelnen Arbeitnehmers das Interesse des Arbeitgebers, die Gesundheit seiner Arbeitnehmer zu schützen und den Betrieb aufrechtzuerhalten, regelmäßig überwiegen dürfte.“ Zumal die App nur dann einen nennenswerten Nutzen hat, wenn sie auch nach Dienstschluss aktiviert ist. Und weiter die Experten von BDO: „So sollten Unternehmen die App nicht zur Zutrittsvoraussetzung machen, ohne die ein Betreten nicht gestattet wird.“ Aber wer klagt denn in diesen Zeiten gegen seinen Arbeitgeber, wenn dieser Zwang ausübt? Hinzu kommt eine erhebliche Rechtsunsicherheit für alle Beteiligten, da die Regierung eine App herausgebracht hat, ohne die rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Doch nun kommt das eigentlich Interessante: „ Abweichungen von dem Grundsatz, dass die Nutzung der App freiwillig bleiben muss“ sagt Dönch, „können sich jedoch im Einzelfall unter engen Voraussetzungen ergeben.“ Ach so?! Also alles doch nicht freiwillig?

Der Spiegel schreibt in seinem Artikel vom 17.06.2020, dass es auf breiter Ebene viele Schwierigkeiten mit der Benutzung der App gibt. Was dabei etwas untergeht ist die Subheadline des Artikels:

„Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung versichert, dass jeder getestet wird, der eine Warnung über die App erhält.“ Also auch diejenigen, die keine Symptome haben. Auf die Fehlerquote der Tests (sie liegt bei etwa 80 Prozent) muss an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden. Handelt es sich um eine Corona-WARN-App? Oder eher um eine Corona-WAHN-App?

Auf der Seite des mdr findet sich ein Artikel zur App. Scrollt man hier bis etwa zur Mitte runter, so liest man folgendes:

„Die Grünen-Politikerin (und Justizministerin Katja Meier) warnte vor einem Zwang. ‚Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Corona-Warn-App künftig quasi zu einem Passierschein für Läden und Veranstaltungen missbraucht wird – also zur Voraussetzung, diese besuchen zu können.“ Tauschen wir „missbraucht“ mit „benutzt“, dann haben wir das, was längst geplant ist. Wer die App nicht hat, darf nicht mehr einkaufen gehen…

In der Vergangenheit zeigte sich immer wieder, dass die Verschwörungstheorien von gestern die Realität der Zukunft war. Wer sich die Mühe macht, das zu überprüfen, findet im Netz Hunderte von Belegen zu dieser Aussage.

Im internen Strategiepapier der Bunderegierung kann jeder selbst kritisch nachlesen, worum es tatsächlich geht.

Ginge es der Bundesregierung darum, die Bevölkerung zu schützen, …

  • … so würde sie dafür sorgen, dass die Medien keine Panik machen, sondern eher zur Beruhigung beitragen, denn Panik und Ängste machen krank. Stattdessen ist die Panikmache laut Strategiepapier gewollt…
  • … so würde sie darauf aufmerksam machen, dass es notwendig ist, sein Immunsystem zu stärken – indem man sich der Sonne aussetzt und viel an die frische Luft geht, gesund isst und sich hinreichend Nährstoffe und Vitamine zuführt. Stattdessen sollen Nahrungsergänzungsmittel auf Druck der „Grünen“-Partei verboten werden. Zumindest ist das deren Ziel.
  • … so hätte sie den Lock-down nicht dann veranlasst, als sich die Fallzahlen der Infizierten seit drei Tagen bereits unter R=1 befanden. Die Kanzlerin hatte sich öffentlich geäußert, dass es einen Lock-down gäbe, wenn die Zahlen über 1 sind, tatsächlich kam dieser jedoch, als die Zahlen längst darunter lagen.
  • … so hätte sie nur die „gefährdeten“ und / oder kranken Menschen in Quarantäne gesteckt, nicht aber das ganze Land.
  • … so würde die Kanzlerin nicht in aller Öffentlichkeit sagen, dass die Pandemie erst vorbei ist, wenn es einen Impfstoff gibt. Die Fallzahlen und Ansteckungsraten spielen für die Regierung also gar keine Rolle. Selbst wenn diese bei „Null“ liegen, ist die Pandemie nicht vorbei, sondern erst wenn es einen Impfstoff gibt.
  • … so würde die Bundesregierung vor dem Tragen der Masken warnen, denn lange Zeit war aus verschiedenen Ländern von verschiedenen Experten und sogenannten „Experten“ zu hören, dass Masken „nichts bringen“. Selbst Drosten hatte das anfangs geäußert. Dessen ungeachtet wurde die Maskenpflicht eingeführt – übrigens zu einem Zeitpunkt, zu dem die Pandemie schon vorbei war, weil die Zahlen bereits erheblich gesunken waren. Es ist jedoch nicht nur so, dass die Masken nichts bringen, sie sind unnatürlich, störend und obendrein auch noch gesundheitsschädlich. Zum einen, weil sie unhygienisch sind und sich Viren und Bakterien dahinter besonders stark vermehren können und zum anderen, weil man verstärkt das ausgeatmete Kohlendioxyd (CO2) wieder einatmet und dadurch die Lungen geschädigt werden. Dazu existiert sogar eine Dissertation von der TU München aus dem Jahr 2004. Zum Tragen der Masken gibt es offizielle Arbeitsschutzrechtliche Richtlinien. Die Mehrheit der Bevölkerung trägt gekaufte Masken aus dem Handel oder den Apotheken. Und bei diesen kommt noch ein weiterer schwerwiegender Faktor hinzu: Glyphosat. Baumwolle hat nur einen niedrigen Anteil an Fläche in der Landwirtschaft, aber den höchsten Verbrauch an Glyphosat. Glyphosat ist dermaßen toxisch, insbesondere für den Menschen, dass bei immer mehr Ärzten und Forschern die Alarmglocken klingeln.
  • … so würde die Bundesregierung die arbeitsschutzrechtlichen Maßnahmen erwähnen und die Arbeitgeber dazu auffordern, dass die Masken nur wenige Stunden getragen werden dürfen (im OP müssen sie alle 2 Stunden gewechselt werden) und dass die Mitarbeiter Pausen einhalten müssen, in denen sie keine Masken tragen. Die Berufsgenossenschaft BGW hat hierzu klare Angaben: Alle zwei Stunden sind Masken spätestens zu wechseln mit einer direkt anschließenden Erholungsdauer von 30 Minuten.
  • … so würden Politiker ebenfalls mit Maske herumlaufen, entweder, um als gutes Beispiel voran zu gehen oder auch um sich selbst zu schützen. Aber sie tragen keine, und wenn sie eine aufsetzen, reißen sie sich diese gleich runter, sowie die Kamera aus ist (oder sie vielmehr denken, dass diese aus ist :-)) wie im Fall von Steinmeier. Sind die Politiker gegen das Virus immun? Dann wäre es doch wichtig, dass sie der Bevölkerung mitteilen, was zu der Immunität geführt hat. Oder ist alles nur ein großer Schwindel, wie es die Washington Times vor kurzem geschrieben hat?

Ich könnte noch lange so weiter machen, mir geht es hier jedoch mehr um die App selbst. Was ist denn ihr Ziel, wo wir gar keine Pandemie (mehr) haben? Aus meiner Sicht geht es hier um Kontrolle des Bürgers. In den letzten Jahren und Jahrzehnten haben Kontrollen und Repressalien gegenüber den Bürgern erheblich zugenommen. Das geschah für viele Menschen eher unbemerkt oder sie haben nicht weiter darüber nachgedacht. Wir sollten langsam daran gewöhnt werden, dass die Daumenschrauben immer enger gezogen werden.

Bereits 2018 war jedem Interessierten, der es wissen wollte, jedoch klar, wohin die Reise, im wahrsten Sinne des Wortes, gehen würde. Der Milliardärs- und Großkonzerne-Club hat beim Weltwirtschaftsforum 2018 ein Papier vorgestellt, dass sich „The known Traveller“ nennt. Diese Horrorvision erzwungen-freiwilliger Totalüberwachung durch uns selbst, ist hier im Original zu lesen.

Norbert Häring hat sich dazu hinreichend geäußert durch diese Artikel hier und hier.

Nun überschlagen sich jedoch die Ereignisse in einer Geschwindigkeit, dass man kaum hinterher kommt. Es gibt täglich neue Vorgaben seitens der Bundes- und / oder Landesregierungen, und Söder sprach im Fernsehen davon, dass der Lock-down mit all seinen Folgen ein guter Probelauf für den Ernstfall war. Ach so? Ein Probelauf? Und es wird von Seiten der Regierungen an einer zweiten Welle gebastelt obwohl es nicht mal eine erste gab. Eine Pandemie beinhaltet erhebliche Todesfallzahlen. Schaut man sich jedoch die offiziellen Statistiken der Regierung und des RKI an, so stellt man fest, dass die Todesfallzahlen in den Vergleichsmonaten der früheren Jahre deutlich höher lagen als 2020 (mit Ausnahme des vergangenen Jahres). Soll sich jeder hierzu selber seine Gedanken machen.

Das Robert Koch-Institut hat Anfang April die sogenannte Corona-Datenspende-App herausgegeben, die ergänzende Informationen dazu liefern soll, wo und wie schnell sich das Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland ausbreitet. Mehr als 500.000 Menschen haben sich bisher dazu entschieden, ihre Daten freiwillig zur Verfügung zu stellen. Wie sieht es denn hier mit der Sicherheit der Daten aus? Die meisten Menschen gehen viel zu sorglos mit ihrer Privatsphäre um, aber einige Technik-Freaks oder Hacker nehmen diese Dinge gern unter die Lupe, so wie dieser junge Mann. Und siehe da! Die „Corona Datenspende“-App erlaubt Vollzugriff auf hunderttausende Android-Geräte. Tja, sie heißt ja auch schon Daten-Spende…

Glaubt tatsächlich irgendjemand, dass das bei der Corona-App der Bundesregierung anders sein wird? Und selbst wenn eine größere Sicherheit der Daten und Privatsphäre für den Anfang gegeben wäre, so ist es jederzeit möglich, unbemerkt für den Nutzer UP-Dates zu installieren, die die Privatsphäre aufhebt. Dass ohne unser Zutun und ohne unser Wissen schon eine Corona App auf jedem Smartphone installiert wurde, sagt mehr als tausend Worte. Sie glauben das nicht? Nun, einfach mal auf Einstellungen beim Smartphone gehen, dann auf Google und ganz oben findet sich der Hinweis unter Dienste „Benachrichtigungen zu möglicher Begegnung mit Covid-19-Infizierten“. Einfach mal anklicken. Und gegebenenfalls deaktivieren.

Wir werden ohnehin komplett ausspioniert, aber hier haben wir es mit einer „anderen Hausnummer“ zu tun. Während es einen enormen Aufwand darstellt, für offizielle Stellen an persönliche Daten, Aufenthaltsorte und Nachrichten zu gelangen, ist mit der Corona-App dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Hier lässt sich schnell feststellen, wer mit wem Kontakt hatte, wer (angeblich) infiziert ist oder war, und ruck-zuck ist man mal in Quarantäne. Betrifft das einen Unternehmer und / oder einen ganzen Betrieb, ist die Insolvenz unter Umständen nicht mehr weit…

Norwegen stoppt übrigens bereits die Corona-App, weil die Privatsphäre der Nutzer empfindlich gestört wird. Wie gehen wir Deutschen mit dieser Problematik um?

Meines Erachtens sollte eine weitreichende Entscheidung, insbesondere wenn es um die eigenen Freiheitsrechte geht, nur nach einer umfangreichen Überprüfung aller Fakten getroffen werden. Die von den Medien seit Monaten geschürte Panik führt jedoch dazu, dass ein großer Teil der Bevölkerung so viele Ängste entwickelt hat, dass er entweder nicht mehr klar denken kann oder will. Das gilt es zu akzeptieren, denn jeder hat einen freien Willen. Wer also unbedingt die App haben will und sich auch impfen lassen will, der soll das tun. Während der Zeit der Spanischen Grippe starben übrigens die Geimpften wie die Fliegen und weniger die Ungeimpften, was nicht sehr bekannt zu sein scheint…

Wer die totale Kontrolle hingegen ablehnt, weil ihm seine Freiheit und Privatsphäre wichtiger ist, der braucht etwas Nerven, wenn er einen Arbeitgeber hat, der subtil oder unmittelbar Druck ausübt. Ich würde immer zuerst das persönliche Gespräch suchen und Aufklärungsarbeit leisten. In kleinen, mittelständischen oder Familienbetrieben wird man damit vermutlich guten Erfolg haben, und es wird auf die Installation der App verzichtet.

In großen Konzernen kann das schon schwieriger sein, vor allem aufgrund der Nähe zur Politik oder zu Bill Gates. Schon aus rechtlichen Gründen werde ich hier keine Tipps geben, wie man sich der Kontrolle entziehen könnte, aber mit etwas Kreativität und Erfindungsreichtum kann auch jeder selbst darauf kommen, wenn er nur will. Wie wir oben sehen konnten, braucht es fast 50 Millionen Nutzer, damit die App „ihre Aufgabe“ erfüllen kann. Wenn sich also sehr viel weniger Menschen auf die App einlassen als gewünscht (das sind auf jeden Fall die Alten und die Kinder, diejenigen, die kein Smartphone besitzen (ja, die gibt es), die Aufgewachten und diejenigen, die an der Technik verzweifeln und dann aufgeben), wird die Bundesregierung sehr wahrscheinlich bald zu Zwangsmaßnahmen greifen. Natürlich immer nur unter dem Deckmantel der Sicherheit. Aber:

„Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“ Benjamin Franklin

Ob das dann Digitale Ausweise sein werden, Zwangsimpfungen wie sie Bill Gates in den Tagesthemen über neun Minuten an sieben Milliarden Menschen angekündigt hat, oder massive „Freiheitseinschränkungen“ hinsichtlich des täglichen Konsums (wer die App nicht hat, kann nicht einkaufen oder keine Bankgeschäfte tätigen oder, oder, oder), werden wir sehen. Spätestens dann wird es in Deutschland so richtig spannend werden zu sehen, wie die Bevölkerung damit umgeht.

„Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit. Das ist der Grund, weshalb die meisten Menschen sich vor ihr fürchten.“ George Bernard Shaw

„Wir stehen am Rande einer weltweiten Umbildung. Alles, was wir brauchen ist die richtige, allumfassende Krise und die Nationen werden in die Neue Weltordnung einwilligen.“ David Rockefeller

Ein nicht ganz unbekannter Arzt äußerte vor einigen Tagen folgenden Satz:

Die Maske dient nicht dem Schutz vor Viren, sondern ist ein IQ-Test.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

Bildnachweis:
© natureaddict Pixabay

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Untenstehende Ziffern bitte eingeben * Zeit abgelaufen. Bitte das CAPTCHA nochmal laden.